Site Navigation

10/01/2008 : Thayngen, 10. Januar 2008 - Heute ist Knorrli mit einem 93%igen Bekanntheitsgrad wohl einer der berühmtesten Schweizer und der bekanntesten schweizerischen Werbefiguren.

Knorrli„Knorr tönt so hart, so ‚knurrend’, ich möchte das freundlicher, herziger und weicher haben“, mit dieser Aufgabe ging Johann Conrad Weilenmann, damaliger General-Direktor von Knorr, vor rund 60 Jahren zum Grafiker Hans Tomamichel. Er wünschte sich eine Figur, die einer Märchenfigur gleichen sollte. Ein freundlicher Berggeist, der – ähnlich wie diefreundlichen Erd- und Wichtelmännchen in den Alpensagen – den Menschen hilfreich zur Hand geht. Das war die Geburtsstunde des kleinen roten Zwergleins mit dem Suppenlöffel.

Die Entstehung des Knorrli beschrieb sein grafischer Schöpfer Hans Tomamichel so: „Den Knorrli hatte ich rot gemacht. Ich machte ihm einen runden Kopf – wie bei einem Suppenteller. Stellte zwei Augen und eine Nase hinein und eine flatternde Zipfelkappe.“ Wer hätte damals gedacht, dass der Knorrli auch 60 Jahre später noch so erfolgreich ist. Aber wie sich zeigt, machen genau diese Elemente (die Zipfelkappe, das lächelnde Suppentellergesicht und auch die Farbe rot) den Knorrli so sympathisch und einzigartig, dass er auch heute noch die Herzen von Gross und Klein erobert.

Seine Knorrli-Taufe erlebte er am 15. September 1948 mit einem Inserat im Beobachter und dem Taufspruch: „De Knorrli bin i – Knorr Suppe bring i.“ Von nun an war der Knorrli aus den Schweizer Haushalten nicht mehr weg zu denken. Der gute Knorr-Geist wurde fortan konsequent auf allen Produkten eingesetzt, sowohl in der Werbung als auch auf Packungen, gleichermassen als Gütesiegel und Identifikationselement für die vielfältigen Produktgruppen von Knorr. Es folgen nun einige Beispiele:

Ein echter Pionier in Sachen Werbung war der Knorrli mit seinem ersten Werbespot. Der Kurzfilm mit dem Titel „Ein Tag mit Knorrli“ zeigte sehr anschaulich die damalige Philosophie von Knorr und wurde im Vorprogramm der Kinos und an damals üblichen Hausfrauenveranstaltungen gezeigt. Dieser Werbespot prägt bei vielen Konsumentinnen noch heute das Bild von Knorrli.

Knorr begann schon sehr früh mit dem Verteilen von „Merchandising Produkten“. Bald waren die Knorrli-Spielzeuge (Flugzeug, Turner, Hampelmann in Haferflöckli-Verpackung und Puppe) nicht mehr aus den Schweizer Haushalten weg zu denken. Sie haben die Kindheit von vielen von uns begleitet.

Nachdem er in den 90er-Jahren als nicht mehr zeitgemäss empfunden wurde, dauerte es einige Jahre, bis er dann 2004 wieder als Gütesiegel und Symbol für Schweizer Qualität auf den Knorr-Verpackungen zum Vorschein kam.

Auch wenn er zwischenzeitlich mal weniger und mal stärker auf den Knorr-Produkten präsent war, in den Herzen der Konsumentinnen blieb er immer der freundliche Küchengeist, der den Müttern/Hausfrauen im Haushalt hilft, ihnen hilfreiche Tipps einflüstert und die Qualität der Knorr-Produkte sicherstellt:

·„Flitzt nachts durch die Fabrik und tut noch ein paar Kräuter rein.”

·„Schaut, dass die Knorr-Produkte gut schmecken, verfeinert sie ganz am Schluss noch.“

Heute ist Knorrli mit einem 93%igen Bekanntheitsgrad wohl einer der berühmtesten Schweizer und der bekanntesten schweizerischen Werbefiguren. Und auch in einem Zeitalter von Playstation und Barbie bereitet der Knorrli allen Mode­strömungen zum Trotz den Kindern unverändert viel Freude und Spass.


Schweiz:

Markus Abt
Unilever Schweiz GmbH
Bahnhofstrasse 19 
CH-8240 Thayngen
T: +41 52 645 6131
M: +41 79 690 9996

markus.abt@unilever.com