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Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Chancengleichheit für Frauen

Chancengleichheit für Frauen

Wir möchten dazu beitragen, eine Welt zu gestalten, in der alle Frauen und Mädchen das Leben führen können, das sie möchten, ohne durch einschränkende Normen oder Stereotypen zurück gehalten zu werden. Wir glauben, dass eine Welt, in der Frauen wirtschaftlich unabhängig sind, gerechter, glücklicher und wohlhabender sein wird - und dass unser Unternehmen darin gedeihen wird.

Änderung von Normen & Überwindung der Geschlechterkluft

Mit dem derzeitigen Fortschrittstempo werden Frauen noch 100 Jahre warten müssen, bis die Geschlechterkluft überwunden ist. Und diese Wartezeit ist im Jahr 2017 trotz der Fortschritte im letzten Jahrzehnt sogar noch länger geworden. Der jährliche Global Gender Gap Bericht des Weltwirtschaftsforums, der im November 2017 veröffentlicht wurde, stellte fest, dass sich die Kluft zwischen Männern und Frauen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Politik und Arbeitsplatz zum ersten Mal seit Beginn der Berichterstattung im Jahr 2006 wieder vergrößert hat.

Diese lange Wartezeit ist inakzeptabel - für gegenwärtige und zukünftige Generationen von Frauen und Mädchen sowie für die Gesellschaften und Volkswirtschaften, zu denen sie und unser Unternehmen gehören.

Wir wollen, dass unser Unternehmen eine Führungsrolle bei der Schließung dieser Kluft übernimmt, und die einschränkenden Normen und Stereotypen hinterfragen und ändern, die die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen behindern. Das Gleiche gilt für die Männlichkeitsnormen und -stereotype, die schließlich auch die Männer in ihren Lebensentscheidungen einschränken.

Unabhängige Frauen können die Welt verändern

Die Stärkung der Frauen wird die Menschen und die ganze Gesellschaft transformieren. Wie wichtig die Stärkung der Frauen ist, spiegelt sich auch in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sowie ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) wider. Die Stärkung von Frauen und Mädchen steht im Mittelpunkt von SDG 5 Geschlechtergleichheit. Ebenso wie die Notwendigkeit von Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (SDG 17) ist die Stärkung von Frauen ein roter Faden, der sich durch alle SDGs zieht. Sie unterstützt insbesondere die Ziele, die einen besseren Zugang zu Bildung und Beschäftigung und die damit verbundene wirtschaftliche Unabhängigkeit anstreben.

Auch unser Unternehmen wird sich verändern: Frauen stellen 70 Prozent unserer Kunden, sie machen 50 Prozent des Talentpools aus, aus dem wir unsere Mitarbeiter rekrutieren, sie spielen eine entscheidende Rolle in unserer Lieferkette und sie sind eine wichtige Schnittstelle, über die wir die Verbraucher mit unseren Produkten erreichen. Chancen für Frauen in Gesellschaft und Wirtschaft geben uns die Möglichkeit, unsere Märkte, Marken und Geschäfte auszubauen.

Unsere Strategie

Wir glauben, dass die Chancengleichheit von Frauen der wichtigste Aspekt für die Entwicklung der Menschheit und das Wirtschaftswachstum ist - und dass ein Wandel der Normen und Stereotype, die die Frauen heute noch behindern, es uns und der Gesellschaft ermöglichen wird, uns zum Besseren zu wandeln.

Unabhängige Frauen: Schaffung eines besseren Unternehmens & einer besseren Zukunft

Unabhängige Frauen spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau von florierenden Volkswirtschaften, in denen unser Unternehmen wachsen kann – und wenn sie mehr Chancen erhalten, profitieren auch wir von mehr Gelegenheiten. Weltweit kontrollieren Frauen 64 Prozent der Konsumausgaben und sind die am schnellsten wachsende Verbrauchergruppe. Laut dem McKinsey Global Institute würde die Gleichstellung der Frau auf dem Arbeitsmarkt die weltweite Wirtschaft bis 2025 um bis zu 28 Billionen Dollar wachsen lassen. Das ist eine sehr große Chance für jedes Unternehmen, insbesondere aber für uns, da mehr als 70 Prozent unserer Kunden Frauen sind.

Doch aus dem Global Gender Gap Report 2017 (PDF | 10.9MB) 2017 geht auch hervor, dass sich diese Lücke nicht schnell genug schließt. Was hält die Gleichstellung also auf?

Überwindung von Geschlechternormen, die das Wachstum bremsen

Das UN High-Level Panel UN stellte in seinem Bericht über die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen fest, dass „die Änderung von Normen ganz oben auf der Agenda 2030 stehen sollte, um die wirtschaftlichen Chancen von Frauen zu erhöhen“. Auch unsere eigenen Untersuchungen unterstützen eindeutig die sich erhärtenden Belege dafür, dass einige der stärksten Triebfedern für die andauernde Geschlechterkluft einschränkende soziale Normen und Stereotype sind, die die Erwartungen an das, was Frauen tun können oder sollten, bestimmen. Diese überholten diskriminierenden Normen sind allgegenwärtig und tief verwurzelt.

Ein grundlegender Bestandteil unserer Strategie ist es daher, diese Normen auf den Prüfstand zu stellen und zu ändern. Wir haben die Vision einer Welt, in der jede Frau und jedes Mädchen ihr Leben selbst gestalten kann, und zwar ganz ohne einschränkende Normen und Stereotype. Einer Welt, in der auch Männer ihre einschränkenden Normen und Stereotype von Männlichkeit und Maskulinität ablegen können und in der eine Wirtschaft gedeiht, die gleichermaßen Chancen für Männer und Frauen schafft.

Stärkung von Frauen in unserer gesamten Wertschöpfungskette

Wir haben die großartige Gelegenheit, diese Vision von der Freisetzung des Potenzials von Frauen in unserer erweiterten Wertschöpfungskette und in der Gesellschaft insgesamt zu verwirklichen. Wir beginnen mit fortschrittlichen Richtlinien und Praktiken bei unseren eigenen Mitarbeitern und in unserer internen Lieferkette. Auf dieser Grundlage arbeiten wir mit anderen zusammen, um über unsere Vertriebsnetze, unsere Marken und Produkte Chancen für Frauen in unserer erweiterten Lieferkette zu schaffen. Indem wir uns in Partnerschaften, in der Ideenführerschaft und der Fürsprache engagieren, nutzen wir die Kraft des gemeinsamen Handelns für einen nachhaltigen, transformativen Wandel..

In unserem 2017 Bericht über die Chancengleichheit für Frauen (PDF | 7MB) haben wir beschrieben, wie dieser Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aussehen soll:

  • Aufbau einer Organisation mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis mit Fokus auf dem Management
  • Förderung der Sicherheit von Frauen in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind
  • Verbesserung des Zugangs zu Ausbildung und Qualifizierung
  • Ausbau der Chancen in unserer Wertschöpfungskette
  • Zusammenarbeit mit anderen, um überholte Geschlechternormen und -stereotype zu überwinden
Eine globale Anstrengung, die auf Partnerschaften beruht

Die Unterstützung fairer und ausgewogener Geschlechternormen und progressiver Darstellungen von Frauen und Mädchen erfordert ein breites, kollektives Handeln. Branchenübergreifende Interessengruppen müssen zusammenarbeiten und die Wirtschaft muss Teil der Lösung sein. Wir beteiligen uns an Plattformen, die uns helfen, Einblicke für Unilever zu nutzen und auf denen wir unsere eigenen Erkenntnisse mit der ganzen Welt teilen können. Viele unserer Partnerschaften sind in diesem Bericht auf den Seiten „Maßnahmen ergreifen“ beschrieben. Einige wichtige Plattformen für den Wandel in Systemen und Branchen sind u. a:

  • Wir haben uns dem High-Level Panel des UN-Generalsekretärs für die wirtschaftliche Stärkung der Frauen angeschlossen und an Arbeitsgruppen teilgenommen, die sich mit der Bekämpfung nachteiliger Normen und dem Wandel von Unternehmenskulturen befassen.
  • Wir engagieren uns für die UN Women HeForShe Bewegung zur Förderung von Frauen. Ihr Ziel ist Gleichstellung, indem sie Männer und Jungen als Akteure des Wandels ermutigt, gegen Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen und Mädchen vorzugehen.
  • Unsere öffentlich-private Partnerschaft TRANSFORM mit dem britischen Ministerium für internationale Entwicklung ist eine gemeinsame Initiative im Wert von 40 Millionen £. Das Ziel ist die Entwicklung von marktbasierten Lösungen, die es 100 Millionen Menschen südlich der Sahara und in Asien ermöglichen, bis 2025 Zugang zu Produkten und Dienstleistungen zu erhalten, die nachweislich die Gesundheit, die Lebensgrundlagen, die Umwelt oder das Wohlbefinden verbessern. Ein zentrales Ergebnis von TRANSFORM ist die Stärkung von Frauen.
  • Wir sind Mitglied der Unstereotype Alliance– einer Initiative der Vereinten Nationen für Frauen in Zusammenarbeit mit Unilever und führenden Unternehmen wie WPP, IPG, Facebook, Google, Mars, Microsoft und J&J, um stereotype Darstellungen von Geschlechtern in der Werbung und allen Markeninhalten zu verbannen.
Eine Kernpriorität für unseren Unilever Sustainable Living Plan

Die Schaffung von Chancen für Frauen ist kein isoliertes Ziel, sondern durchzieht den gesamten Unilever Sustainable Living Plan und ist ein Kernelement in vielen unserer transformativen Nachhaltigkeitsziele. Sie finden in diesem gesamten Bericht Beispiele dafür, so beispielsweise Informationen darüber, wie Dove dazu beiträgt, das Selbstwertgefühl und das Körperbewusstsein bei jungen Menschen zu stärken, wie wir über unseren Enhancing Livelihoods Fund den Zugang zu Ausbildung und Qualifikationfür Frauen in unserer landwirtschaftlichen Lieferkette verbessern und wie wir wirtschaftliche Chancen für Frauen durch die Teilnahme an unserer Shakti Initiative in unserem Kundenentwicklungsnetzwerk schaffen.

Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 5 Millionen Frauen zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit verhelfen, indem wir ihre Chancen in unseren Betrieben verbessern, die Sicherheit fördern, Weiterbildungen anbieten und die Möglichkeiten in unserer Wertschöpfungskette ausbauen.

Unser Fortschritt
  • Im Bereich der Geschlechtergleichstellung konnten wir uns 2017 mit einem Anteil weiblicher Führungskräfte von 47 Prozent%verbessern.
  • In Partnerschaft mit anderen haben wir bis 2017 1.259.000† Ж (oder rund 1,3 Millionen) Frauen den Zugang zu Initiativen ermöglicht, die ihre Sicherheit fördern, ihre Fähigkeiten entwickeln oder ihre Möglichkeiten erweitern.

Unabhängig geprüft von PwC

Ж Rund 370.000 Frauen haben im Jahr 2017 an Initiativen im Rahmen der Grundpfeiler „Inklusives Unternehmen“ und „Chancen für Frauen“ teilgenommen.

Künftige Herausforderungen

Wie der Global Gender Gap Report 2017 (PDF | 10.9MB) 2017 des Weltwirtschaftsforums zeigt, sind die Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter nicht selbstverständlich, und es gibt trotz der in den letzten Jahren in unserem Unternehmen und in der gesamten Gesellschaft erzielten Erfolge keinen Raum für Selbstzufriedenheit.

Wenn wir bis 2030 in einer besseren Welt leben wollen, müssen wir Gleichberechtigung schaffen. Dafür dürfen wir uns aber nicht nur auf das UN Nachhaltigkeitsziel SDG5 , konzentrieren, das sich speziell auf die Geschlechterkluft bezieht. Die Gleichstellung der Geschlechter und die Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen müssen sich durch alle SDGs ziehen, um ihren Erfolg zu gewährleisten. Wie unser CEO, Paul Polman, im November 2017 schrieb: „Wir benötigen abgestimmtes, konsequentes und kontinuierliches Handeln, und ich fordere die Staats- und Regierungschefs nachdrücklich auf, bei allen ihren Programmen eine Gender-Linse - und insbesondere eine Linse für soziale Normen - anzuwenden, unabhängig vom jeweiligen SDG, auch wenn der Nutzen sich nicht unbedingt kurzfristig erschließt.”

Es ist klar, dass das Handeln nicht nur ganzheitlich, sondern vor allem gemeinsam erfolgen muss. Wir müssen unsere eigenen Anstrengungen fortsetzen, um die Geschlechterkluft in unserer gesamten Wertschöpfungskette abzubauen. Aber tief verwurzelte einschränkende soziale Normen und Geschlechterstereotypen werden nicht ohne gemeinsames Handeln von Regierungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft verschwinden.

Unilever muss, wie alle, die das Potenzial von Frauen nutzen und aktivieren möchten, immer wieder neue Wege gehen. Dafür müssen wir neue Wege finden, um unseren sozialen Einfluss kosteneffizient und im großen Maßstab zu messen und zu steuern. Und wir müssen neue Partnerschaften einschließlich mit Regierung und der Zivilgesellschaft eingehen. Insbesondere müssen wir uns den kollektiven Einfluss der großen Wirtschaftsgemeinschaft zunutze machen, um die Welt für Frauen besser zu machen. Wir haben die drei wichtigsten Bereiche für die Beschleunigung der Gleichberechtigung und die Stärkung der Rolle der Frauen in der Privatwirtschaft hervorgehoben: Wir fordern alle Unternehmen auf, sich der Geschlechterproblematik bewusst zu werden, entsprechend zu handeln und neue Maßstäbe zu setzen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Whitepaper Chancengleichheit für Frauen (PDF | 7MB).

Downloads

Whitepaper Chancengleichheit für Frauen (PDF | 7MB)

Freisetzung des Potenzials von Frauen: unser Ansatz (PDF | 203KB)


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Chancengleichheit für Frauen
Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 5 Millionen Frauen qualifizieren, indem wir die Chancen für Frauen in unseren Betrieben verbessern, die Sicherheit fördern, Weiterbildungsangebote bereitstellen und Möglichkeiten in unseren Einzelhandelsaktivitäten ausbauen.

Unser Fortschritt

Im Bereich der Geschlechtergleichstellung konnten wir uns 2017 mit einem Anteil weiblicher Führungskräfte von 47 Prozentverbessern. In Partnerschaft mit anderen haben wir bis 2017 1.259.000† Ж (oder rund 1,3 million) Frauen den Zugang zu Initiativen ermöglicht, mit denen sie ihre Sicherheit verbessern, ihre Fähigkeiten entwickeln und ihre Möglichkeiten erweitern konnten.

Unsere Aktivitäten

Unser Ansatz der Chancengleichheit für Frauen konzentriert sich auf drei Punkte: Rechte, Qualifikation und Chancen. Die Rechte der Frauen müssen respektiert werden und sie brauchen Qualifikation und Chancen, um erfolgreich zu sein.

Die Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und die Sicherung unserer Versorgung kann besser erreicht werden, wenn Frauen einen fairen und gleichberechtigten Zugang zu Qualifikationen und Chancen erhalten. Die Auswirkung der wirtschaftlichen Stärkung von Frauen hat einen transformativen Einfluss bei der Überwindung der Armut in den Familien.

Um eine Stärkung der Frauen und das wirtschaftliche Wachstum von Unternehmen zu erreichen, müssen wir ganze Systeme dem Wandel unterwerfen, wobei wir unsere eigenen Geschäftsaktivitäten und Initiativen vorantreiben, aber auch den Dialog mit wichtigen Interessengruppen auf globaler und nationaler Ebene suchen müssen. Die Erkenntnisse und Perspektiven, die wir von anderen erhalten, sind entscheidend, um die Probleme der Frauen sowie die sich daraus ergebenden Prioritäten zu verstehen und unsere Richtlinien und Handlungsweisen daran anzupassen.

Unabhängig geprüft von PwC

ЖRund 370.000 Frauen haben im Jahr 2017 auf Initiativen im Rahmen der Themen „Inclusive Business“ und „Chancen für Frauen" zugegriffen.


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Unsere Ziele

Unter Unabhängige Prüfung finden Sie weitere Informationen zum Prüfungsprogramm des Unilever Sustainable Living Plans.

Aufbau einer Organisation mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis mit Fokus auf dem Management

Wir werden eine geschlechtergerechte Organisation mit Fokus auf dem Management aufbauen.

Der Anteil weiblicher Führungskräfte erreichte im Jahr 2017 47 % .


Unsere Aktivitäten

Seit 2009 haben wir uns dazu verpflichtet, eine Organisation mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis aufzubauen. Wir haben ein klares Ziel formuliert und möchten, dass bis 2020 50 Prozent der Stellen im Management von Frauen besetzt werden.

Wir haben in diesem Bereich bereits große Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun. Ende 2017 waren im Management 47 % der Stellen von weiblichen Führungskräften besetzt, 2016 waren es 46 %. In den obersten Führungsebenen waren die Quoten nicht so hoch: von unseren Top 93 Führungskräften waren 2017 lediglich 22 Prozent weiblich Fünf unserer 13 Vorstandsmitglieder waren 2017 weiblich (38 %), verglichen mit sechs von 14 im Jahr 2016 (43 %).

Als Teil unseres Mutterschafts- und Eltern-Förderprogramms haben wir unseren Global Maternal Well-being Standard eingeführt, der allen Mitarbeitern 16 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub bietet. Obwohl unsere bisherigen Berechtigungen bereits den lokalen regulatorischen Anforderungen entsprachen, ist der neue Standard ein großer Fortschritt, da er in 54% der Länder, in denen wir tätig sind, die lokalen regulatorischen Anforderungen übertrifft.

Förderung von Vielfalt & Inklusion

Förderung der Sicherheit von Frauen in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind

Wir werden die Sicherheit von Frauen in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, fördern.

Bis 2017 haben wir rund 7,000 Frauen Zugang zu Initiativen ermöglicht, die ihre Sicherheit verbessern helfen.


Unsere Aktivitäten

Aufgrund einer von uns durchgeführten Studie in Kenia, mit der die Sicherheit in den Gemeinden, in denen wir tätig sind, als maßgebliches Thema identifiziert worden ist, haben wir uns 2014 ein neues Sicherheitsziel gesetzt.

Wir machen bei unseren Mitarbeitern und in ihrem Umfeld auf das Thema sexuelle Belästigung aufmerksam, bieten Schulungen an und verbessern unsere Beschwerdeverfahren.

Unser systematischer Ansatz schließt die Gemeinschaften mit ein, in denen wir tätig sind. Wir arbeiten weiterhin mit externen Expertenorganisationen zusammen, um diese Arbeit weiter zu verstärken, das Bewusstsein zu schärfen, mehr Informationen über sexuelle Belästigung bereitzustellen und mehr Möglichkeiten für Mädchen zu schaffen, sich an sozialen Aktivitäten zu beteiligen.

Im Jahr 2016 haben wir mit UN-Frauen, die unser Programm „Sicherheit für Frauen und Mädchen“ in Kericho, Kenia, überprüfen und vertiefen, um es an andere Länder und Regionen anzupassen, einen globalen Partnerschaftsrahmen für die Sicherheit von Frauen vereinbart. Im Jahr 2017 haben wir dieses Programm auf die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten in Assam, Indien, ausgeweitet.

Erhöhung der Sicherheit für Frauen

Verbesserung des Zugangs zu Ausbildung und Qualifikation

Wir werden den Zugang zu Schulungen und Qualifikation in unserer gesamten Wertschöpfungskette verbessern.

Im Jahr 2017 haben wir etwa 1.175.000† Ж* (rund 1.2 Mio.) Frauen den Zugang zu Initiativen ermöglicht, die ihre Qualifikation verbessern.


Unsere Aktivitäten

Unser Ziel ist entscheidend, um Frauen in die Wirtschaft einzubinden.

Der erschwerte Zugang zu Schulungen ist eines der größten Hindernisse für Frauen, um sich zu qualifizieren. Aus diesem Grund sind unsere Schulungen auf die Förderung der vollständigen und gleichberechtigten Teilnahme von Frauen ausgerichtet, z. B. durch günstige Durchführungszeiten an leicht erreichbaren Orten oder durch die Bereitstellung von Online-Kursen. Partnerschaften helfen uns dabei, mehr Frauen zu erreichen und sie zu gegenseitigem Lernen zu animieren.

Mit unserem ganzheitlichen Ansatz versuchen wir die Fortbildungsinitiativen um weitere Themen zu ergänzen, wenn dies möglich ist. So unterrichten wir beispielsweise kleinbäuerliche Familien im Bereich Landwirtschaft und ergänzen dies mit einem Ernährungstraining mit dem Ziel, die Ernährung der Familie ausgewogener zu gestalten. In ähnlicher Weise streben wir die Einführung von Schulungen zur finanziellen Allgemeinbildung für Kleinbauern an, bei denen wir bereits andere Arten von Schulungen durchgeführt haben.

Unabhängig geprüft von PwC

Ж Rund 370.000 Frauen haben im Jahr 2017 auf Initiativen im Rahmen der Themen „Inclusive Business“ und „Chancen für Frauen" zugegriffen.

* Im Jahr 2017 umfasste unsere Gesamtzahl auch Frauen, die an Programmen zur virtuellen oder Fernausbildung teilgenommen haben. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Unilever Erstellungsgrundlage (PDF | 6MB) for details

Verbesserung des Zugangs für Frauen zu Ausbildung und Qualifikation

Ausbau von Chancen in unserer Einzelhandels -Wertschöpfungskette

  • Wir werden die Chancen für Frauen in unserer Einzelhandels-Wertschöpfungskette weiter ausbauen.

Im Jahr 2017 haben wir etwa 77.000 Frauen den Zugang zu Initiativen ermöglicht, um ihre Chancen in unserer Einzelhandels-Wertschöpfungskette zu verbessern.


  • Wir werden die Zahl der Shakti-Unternehmer, die wir rekrutieren, ausbilden und beschäftigen, von 45.000 im Jahr 2010 auf 75.000 im Jahr 2015 erhöhen.
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Bis Ende 2015 verkauften 70.000 Shakti-Mikrounternehmer unsere Produkte in Indien.

(Seit 2016 ist dieses Ziel Teil unseres übergeordneten Zieles der Wertschöpfungskette.)


Unsere Aktivitäten

Im Jahr 2016 haben wir unsere Shakti-Ziele in unser übergeordnetes Ziel integriert, um die Möglichkeiten für Frauen in unserer Einzelhandels-Wertschöpfungskette bis 2020 zu verbessern. Bis 2017 konnten wir die Zahl der Shakti-Unternehmer auf rund 74.800 erhöhen.

Unser Shakti-Programm hat seinen Ursprung in Indien. Es ist eine Win-Win-Initiative, die den Wohlstand auf dem Land fördert und gleichzeitig unserem Unternehmen zugutekommt: Wir beliefern Frauen mit unseren Produkten, die sie dann in ihren Dörfern vertreiben. Das Programm ist zu unserem Modell geworden, um ländliche Verbraucher mit typischerweise niedrigen Einkommen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erreichen. Wir passen dieses Modell in mehreren südostasiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Märkten an. In Nigeria beispielsweise verkauften 2017 rund 2.200 Frauen unsere Produkte im Rahmen unserer Gbemiga-Initiative.

Ausbau der Chancen in unserer Einzelhandels-Wertschöpfungskette
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