Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Reduzierung der Umweltbelastungen

Fairness am Arbeitsplatz

Fairness am Arbeitsplatz

Bei Fairness am Arbeitsplatz geht es um Respekt und darum, die Rechte all derer zu schützen, die mit uns arbeiten.

Millionen von Menschen arbeiten in unserem Unternehmen und der erweiterten Lieferkette. Sie helfen uns, Produkte zu entwickeln, die von Milliarden Menschen genutzt werden. Bei Fairness am Arbeitsplatz geht es um Respekt und darum, die Rechte all derer zu schützen, die mit uns arbeiten.

Ein Unternehmen kann in der Gesellschaft nur erfolgreich in sein, wenn die Menschenrechte respektiert, hoch gehalten und ausgebaut werden. Dies ist ein grundlegendes Prinzip unseres Geschäfts – bei allem, was wir tun und überall, wo wir tätig sind. Unilever möchte gleichzeitig das Unternehmenswachstum steigern und den positiven sozialen Einfluss verstärken. Wir nutzen die Stärke unserer Marken, um auf wichtige soziale Themen aufmerksam zu machen, wie Fairness am Arbeitsplatz und Gleichstellung. 

Unsere Ziele in Bereich Fairness am Arbeitsplatz des Unilever Sustainable Living Plans zahlen auf einen Reihe der UN-Nachhaltigkeitsziele ein: Keine Armut (Ziel 1), gute Gesundheitsversorgung (Ziel 3), gute Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum (Ziel 8), reduzierte Ungleichheiten (Ziel 10), Frieden und Gerechtigkeit (Ziel 16) und Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen (Ziel 17).

Unser CEO Paul Polman erklärt: "Sichere Arbeitsbedingungen, Vereinigungsfreiheit, faire Vergütung, Schutz vor Zwangsarbeit, Belästigung und Diskriminierung: Das müssen normale Arbeitsbedingungen werden. Heute sind sie es nicht."

Mit Hilfe von Partnerschaften und durch kontinuierliche Verbesserungen, wollen wir Fairness am Arbeitsplatz für alle Menschen erreichen, mit denen wir zusammen arbeiten.

Ziele & Fortschritte

Im Bereich Fairness am Arbeitsplatz haben wir uns herausfordernde Ziele gesetzt: bei der besseren Umsetzung der Menschenrechte, fairer Vergütung, Verbesserung der Mitarbeitergesundheit, Ernährung und Wohlbefinden sowie bei der Reduzierung von Verletzungen und Unfällen.

Fairness am Arbeitsplatz
Unser Ziel

Bis 2020 wollen wir die Fairness am Arbeitsplatz steigern, indem wir die Menschenrechte in unseren Arbeitsprozessen und entlang der Lieferketten verbessern. Unser Plan hierfür wird kontinuierlich weiter entwickelt und es werden bewährte Methoden gefördert. Wir werden Rahmenbedingungen für eine faire Vergütung schaffen und Mitarbeitern helfen, Gesundheit (physisch und mental), Ernährung und Wohlbefinden zu verbessern. Zugleich wollen wir die Anzahl der Unfälle und Verletzungen am Arbeitsplatz reduzieren.

Unser Fortschritt

Wir setzten uns 2016 weiter dafür ein, Menschenrechte zu verbessern mit dem Fokus auf acht der wichtigsten Menschenrechte, die in unserem Menschenrechtsbericht aus 2015 dokumentiert sind. Um dies zu unterstützen, haben wir den für Menschenrechte zuständigen Bereich in die Supply Chain Organisation integriert. Die Lieferanten von 67 Prozent unseres Einkaufsvolumens erfüllten die Anforderungen gemäß unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung.

Darüber hinaus haben wir einen Rahmen für faire Vergütung geschaffen, die sich am Existenzminimum orientiert und Diskriminierung bei der Entlohnung unserer Mitarbeiter verhindert.

70 Länder haben am "Lamplighter" Programm zur Förderung der Mitarbeitergesundheit teilgenommen. Die Total Recordable Frequency Rate (TRFR) der Unfälle, d.h. die Gesamtrate der erfassten Unfälle, verbesserte sich auf eine Quote von 1,01 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden. Zudem arbeiten wir weiter hart an unserer „Vision Zero“ Strategie, d.h. keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Autounfälle, keine Unfälle in unseren Prozessen und keine Toleranz für unsicheres Verhalten.

Unsere Aktivitäten

Indem wir den für Menschenrechte zuständigen Bereich in die Supply Chain Organisation integriert haben, konnten wir dem neuen Team die Verantwortung für alle Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit in der Supply Chain übertragen. So ist es möglich, weiter an der Verbesserung der Menschenrechte zu arbeiten mit dem Fokus auf acht der wichtigsten Menschenrechte, auf die wir mit unserer Geschäftstätigkeit und unseren Geschäftsbeziehungen die größten negativen Auswirkungen haben könnten und die auch in unserem Menschenrechtsbericht aus 2015 dokumentiert sind.

Bei unseren Lieferanten treiben wir die Umsetzung unserer Richtlinie für verantwortungsvolle Beschaffung voran und untersuchen die Erfahrungen, die wir seit der Einführung 2014 gemacht haben. Diese werden wir nutzen, um die Umsetzung zu beschleunigen.

Innerhalb unseres Unternehmens arbeiten wir weiter an der fairen Vergütung unserer Mitarbeiter. Das "Lamplighter" Programm zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und unsere Workshops zu Verbesserung des Wohlbefindens wurden ebenfalls fortgeführt. Zudem arbeiten wir weiter hart an unserer „Vision Zero“ Strategie, d.h. keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Autounfälle, keine Unfälle in unseren Prozessen und keine Toleranz für unsicheres Verhalten. 2016 hat sich unser Ergebnis im Bereich Sicherheit im Vergleich zu 2015 verbessert.

Unabhängig geprüft von PwC


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Unsere Ziele

Weitere Informationen zur unabhängigen Prüfung des Unilever Sustainable Living Plans finden sich auf der globalen Webseite: Independent Assurance (in Engl.).

Implementierung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Wir werden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in allen unseren Geschäftsprozessen implementieren und über den Fortschritt öffentlich berichten.

Wir setzten uns 2016 weiter dafür ein, Menschenrechte zu verbessern mit dem Fokus auf acht der wichtigsten Menschenrechte, die in unserem Menschenrechtsbericht aus 2015 dokumentiert sind.


Unsere Aktivitäten

Als wir 2015 unseren Menschenrechtsbericht veröffentlicht haben, waren wir das erste Unternehmen, dass die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umfangreich einsetzt. In dem Bericht erläutern wir unseren übergreifenden Ansatz im Bereich Menschenrechte und unsere Prioritäten, inkl. der acht der wichtigsten Menschenrechte innerhalb unserer Geschäftstätigkeit.

2016 haben wir den für Menschenrechte zuständigen Bereich in die Supply Chain Organisation integriert. Das neue Team ist für alle Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit in der Supply Chain verantwortlich.

Durch eine Untersuchung des sozialen Fußabdrucks in unserer Lieferkette für Tee, konnten wir ermitteln, inwieweit wir die Einhaltung der Menschenrechte für jeden Beschaffungsstandort verfolgen können. So haben wir eine besseres Verständnis für die Risiken und Möglichkeiten in diesem Bereich bekommen.

Oxfam hat in seinem Bericht unseren Fortschritt positiv hervorgehoben, betont aber die Notwendigkeit, weiter gemeinsam an den Herausforderungen zu arbeiten.

100 Prozent unseres Einkaufsvolumens berücksichtigt unsere Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung

Wir werden 100 Prozent unseres Einkaufsvolumens von Lieferanten beziehen, die sich zur Wahrung der Menschenrechte gemäß unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung verpflichtet haben.

2016 erfüllten die Lieferanten von 67 Prozent unseres Einkaufsvolumens die verpflichtenden Anforderungen gemäß unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung.


Unsere Aktivitäten

2016 haben wir Waren und Dienstleitungen im Wert von €34 Mrd. eingekauft. Die Lieferanten dieser Waren und Dienstleitungen sind entscheidend, um Effienzienzen und damit auch unsere Profitabilität zu steigern. Zudem helfen sie uns, unseren Unilever Sustainable Living Plan umzusetzen.

Darüber hinaus haben wir die Implementierung unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung, Responsible Sourcing Policy (RSP), fortgeführt. Ende 2016 erfüllten die Lieferanten von 67 Prozent unseres Einkaufsvolumens die verpflichtenden Anforderungen. 2015 waren es 54 Prozent. Wir untersuchen derzeit die Erfahrungen, die wir seit der Einführung der Richtlinie gemacht haben. Diese werden wir nutzen, um unseren Ansatz zu optimieren und die Umsetzung zu beschleunigen.

Schaffung eines Rahmens für faire Vergütung

  • Wir werden einen Rahmen für faire Vergütung schaffen. Dazu starten wir 2015 eine Analyse in 180 Ländern.

Zusammen mit externen Organisationen, inkl. Partnern im sozialen Bereich, arbeiten wir Methoden beispielsweise zur Sicherung des Existenzminimums aus.

2015 haben wir einen Rahmen für faire Vergütung entwickelt, den wir 2016 umgesetzt haben. Wir nutzen dafür das Fair Wage Network - einer Initiative, die uns den Zugang zu einer weltweiten Datenbank der Existenzminima in jedem Land ermöglicht, in dem wir tätig sind. So können wir die niedrigsten Gehälter unterhalb des Managements mit dem jeweiligen Existenzminimum vergleichen.


Unsere Aktivitäten

Unser Rahmen für eine faire Vergütung zeigt uns den Weg, wie wir unsere Mitarbeiter mit den verschiedenen Bestandteilen der Vergütungspakete gerecht entlohnen können. Wir wollen, dass alle unsere Geschäftseinheiten weltweit bis 2020 die fünf Prinzipien für faire Vergütung einhalten, die sich u.a. am Existenzminimum orientieren und Diskriminierung bei der Entlohnung unserer Mitarbeiter verhindern.

Wir haben einen Vertrag mit einer externen Initiative, dem Fair Wage Network, abgeschlossen. Dieser liefert uns den Zugang zu einer weltweiten Datenbank der Existenzminima in jedem Land, in dem wir tätig sind. Wir haben so die Möglichkeit, die Vergütung unserer Mitarbeiter anhand des Existenzminimums zu überprüfen.

Verbesserung der Mitarbeitergesundheit, Ernährung und Wohlbefinden

Unser Programm „Lamplighter“ hat zum Ziel, die Ernährung, Fitness und mentale Gesundheit der Mitarbeiter zu verbessern. Bis 2010 wurde es bereits in 30 Ländern implementiert. So konnten 35.000 Mitarbeiter erreicht werden.



  • Wir werden Lamplighter im Jahr 2011 in acht weiteren Ländern einführen, zwischen 2012 und 2015 folgen 30 weitere Länder. Langfristig wollen wir das Programm in allen Ländern implementieren, in denen wir mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen.

Bis 2014 haben wir mit unserem „Lamplighter“ Programm 91.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erreicht. 2016 waren es 83.000 Mitarbeiter in 70 Ländern.


  • Wir werden weltweit ein Programm zur Steigerung des mentalen Wohlbefindens implementieren.

2015 haben wir die zwei Jahre dauernde Einführung unseres Programms zur Steigerung des mentalen Wohlbefindens abgeschlossen und ein Komitee eingesetzt, das die Fortschritte in diesem Bereich überwacht.


Unsere Aktivitäten

Unser „Lamplighter“ Mitarbeiterprogramm ist der Schlüssel, um die drei größten Gesundheitsrisiken in unserem Unternehmen anzugehen: mentales Wohlbefinden, Lebensstil (z.B. Bewegung, Ernährung, Übergewicht) und ergonomische Faktoren (z.B. Mausarm).

Lamplighter hilft, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, ihre Produktivität zu verbessern und Kosten zu reduzieren. 2014 konnten wir 91.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erreichen und haben unser ursprüngliches Ziel von 68 Ländern damit ein Jahr früher erfüllt. 2016 waren es 83.000 Mitarbeiter in 70 Ländern (die Zahl variiert von Jahr zu Jahr, da wir nicht jeden Mitarbeiter jährlich erreichen).

2015 starteten wir im Rahmen des „Lamplighter“ Programms das Modul zum mentalen Wohlbefinden. Dies hilft dem Mitarbeiter, mit Stress umzugehen, gibt praktische Ratschläge, wie man sich am besten fokussiert und trainiert die Mitarbeiter, auf sich selber zu achten. Das Modul trägt zu unserem ganzheitlichen Ansatz des Wohlbefindens bei und ermöglicht den Mitarbeitern, ihr Potential zu erkennen und einen positiven Beitrag zu leisten, sowohl in der Arbeit als auch zu Hause. Zwischen 2015 und 2016 haben 41.000 Miarbeiter an den Workshops zu diesem Programm teilgenommen.

Reduzierung von Verletzungen und Unfällen am Arbeitsplatz

Unser Ziel lautet: keine Unfälle am Arbeitsplatz. Bis 2020 wollen wir die Total Recordable Frequency Rate (TRFR) der Unfälle in unseren Fabriken und Büros, d.h. die Gesamtrate der erfassten Unfälle, um 50 Prozent im Vergleich zu 2008 reduzieren.

2016 haben wir eine Reduzierung um über 50 Prozent mit einer Quote von 1,01 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden erreicht. 2008 lag die Quote bei 2,10 Unfällen pro 1 Million Arbeitsstunden.


Unsere Aktivitäten

Unsere Total Recordable Frequency Rate (TRFR), d.h. die Gesamtrate der erfassten Unfälle, ist auf 1,01 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden gesunken (gemessen von Oktober 2015 bis September 2016). 2015 lag die Quote bei 1,12. Dies wurde ermöglicht, durch den Fokus auf das Thema Sicherheit in unserem "World Class Manufacturing Programm" und die Kampagne "BeSafE" an den Bürostandorten. Wir werden unser Ziel jedoch erst 2020 als erreicht ansehen. Bis dahin ist es unsere Herausforderung, die Quote zu halten.

Wir arbeiten weiterhin hart an unserer „Vision Zero“ Strategie, d.h. keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Autounfälle, keine Unfälle in unseren Prozessen und keine Toleranz für unsicheres Verhalten.

2016 haben wir ein verpflichtendes Programm im Bereich Sicherheit für die Führungskräfte gestartet, um auf allen Mitarbeiterebenen das Bewusstsein für das Thema Sicherheit zu stärken. Wir haben zudem Sicherheitstrainings und -zertifikate entwickelt, die eine wichtige Qualifikation in der Karriere-Entwicklung der Supply Chain Mitarbeiter darstellen.

Seit 2015 ist es verboten, auf Geschäftsreisen im Auto zu telefonieren.

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