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Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung ist unerlässlich, damit wir alle Menschen auf der Welt versorgen können, ohne die natürlichen Ressourcen des Planeten zu erschöpfen. Und sie ist unverzichtbar für unser Unternehmenswachstum.

Menschen, Erde, Wohlstand: Warum nachhaltige Beschaffung für alle wichtig ist

Wie werden wir alle die Herausforderung meistern, über 9 Milliarden Menschen zu ernähren, ohne dabei die natürlichen Ressourcen des Planeten zu erschöpfen? Wie können wir als Unternehmen verantwortungsbewusst wachsen und eine Lieferkette beibehalten, die sowohl das Vertrauen der Verbraucher stärkt als auch neue Möglichkeiten für soziale Verbesserungen und Unternehmenswachstum schafft?

Wir sind der Meinung, dass ein Teil der Lösung in der flächendeckenden Einführung von nachhaltiger Landwirtschaft liegt. Aus genau diesem Grund verpflichten wir uns zur nachhaltigen Beschaffung unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe.

Nachhaltige Anbaumethoden können die Erträge deutlich erhöhen, die Effekte des Klimawandels mildern sowie wirtschaftliche Vorteile für die Landwirte, ihre Familien und die angrenzenden Gemeinden bringen. Dadurch bieten sich ihnen mehr Möglichkeiten, zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beizutragen.

Die wirtschaftlichen Vorteile liegen auf der Hand. Nachhaltige Beschaffung hilft uns, unseren Rohstoffbedarf zu decken und reduziert Risiken sowie Unsicherheiten in unseren Lieferketten. Darüber hinaus bieten sich Möglichkeiten für Innovationen: Indem wir auf das Bedürfnis unserer Verbraucher nach Nachhaltigkeit eingehen, stärken wir unsere Marken. Nachhaltige Anbaumethoden können zudem die Qualität von Produkten wie Soßen, Suppen, Dressings oder Eiscreme verbessern.

Unsere Strategie

Unsere Produkte werden tagtäglich von 2,5 Milliarden Menschen genutzt – das ist rund ein Drittel der Weltbevölkerung. Zur Herstellung unserer Produkte verbrauchen wir rund 7 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Rohstoffe - und Millionen Menschen sind an ihrer Produktion beteiligt. Der Bezug dieser Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen ist für uns eine Grundvoraussetzung, um Nachhaltigkeit alltäglich zu machen.

Palm oil farmer

Die Zukunft des Wachstums: Herausforderungen und Lösungen

Globale Lieferketten sind komplex. Die Herstellung von Lebensmitteln und vieler Rohstoffe steht mit vielerlei Problemen wie Abholzung, Wasserknappheit und der Verletzung von Arbeitnehmerrechten im Zusammenhang. Doch wenn wir unseren Einfluss nutzen und uns mit Partnern zusammentun, dann können wir die globalen Systeme entscheidend verändern und dabei die Nachhaltigkeit unserer eigenen landwirtschaftlichen Rohstoffe verbessern.

Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass wir uns mit den Millionen von Menschen in unserer landwirtschaftlichen Lieferkette zusammenschließen, um die Ziele des Unilever Sustainable Living Plan zu erreichen – beispielsweise, indem wie inklusive Lieferketten für all die Kleinbauern schaffen, die rund 80 Prozent der Lebensmittel herstellen, die in Schwellenländern von Südasien bis Schwarzafrika konsumiert werden. Dank diesem Prozess können wir unsere Lieferkette transparenter gestalten, Risiken erkennen und Möglichkeiten für Innovationen schaffen. Auf diese Weise können wir auch das Vertrauen der Verbraucher und anderer Interessensgruppen aufrechterhalten. Dieses Vertrauen ist unerlässlich für einen fortschrittlichen Lebensmittelkonzern der für nahrhafte und nachhaltige Lebensmittel steht.

Nachhaltige Beschaffung unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe

Unser Ansatz hat fünf Schwerpunkte:

  • Nachhaltige Beschaffung nach höchsten Standards aus unserem Lieferantennetzwerk
  • Wandel durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen bei unseren Lieferanten
  • Bewusstseinsbildung für nachhaltige Beschaffung bei unseren Verbrauchern
  • Den Wandel in den Landwirtschaftssektoren vorantreiben, die für unser Geschäft wichtig sind, besonders für den nachhaltigen Anbau von Tee und Palmöl
  • Schutz der Artenvielfalt

Alle Punkte setzen voraus, dass wir partnerschaftlich mit anderen Unternehmen zusammen daran arbeiten, die Nahrungsmittelindustrie umzugestalten. Dies schließt die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Landwirten, Nichtregierungsorganisationen, Lokalregierungen sowie anderen Unternehmen in der Branche ein. Im Artikel Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessern ist beschrieben, wie unsere Arbeit mit Kleinbauern neben der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft sich auch sozial positiv auswirkt.

Programme für den Wandel

Seit den frühen 1990er Jahren setzen wir uns an vorderster Front mit diversen Programmen und Initiativen für höchste nachhaltige Beschaffungsstandards innerhalb unseres Betriebs und entlang unserer Lieferkette ein. Wir entwickeln diese Projekte gemeinsam mit anderen umfassenderen Branchen- und Multistakeholder-Initiativen weiter. Diese Programme und Strategien, insbesondere unser Programm für nachhaltige Landwirtschaft, der Unilever Sustainable Agriculture Code (PDF | 2MB) (SAC) und unsere Richtlinien zur verantwortungsbewussten Beschaffung (PDF | 9MB) (RSP) sind die Herzstücke unseres Engagements.

Mit der Veröffentlichung unseres Sustainable Living Plan im Jahr 2010 haben wir uns für unser gesamtes Unternehmen eine Reihe ehrgeiziger Ziele gesetzt, wie etwa 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Dank unserer großen Motivation, diese Ziele zu erreichen, konnten wir schon früh erste Erfolge feiern.

Weiterentwicklung unserer Ziele

2016 haben wir unsere Strategie zur nachhaltigen Beschaffung umfassend überprüft, um sicherzustellen, dass wir unser Vorgehen weiterentwickeln und unsere Wirkung vergrößern. Dabei haben wir uns auch kritisch gefragt, wie unsere Lieferkette unseren Bedarf an nachhaltigen Rohstoffen überhaupt decken kann. Oder wie wir unsere Standards weiter anheben können – um Risiken zu managen, unsere soziale Auswirkung zu steigern und unser Unternehmen umweltbewusst wachsen zu lassen. Außerdem haben wir überprüft, wie wir Marktdynamiken verändern können und wie sich die nachhaltige Beschaffung in den verschiedenen Sektoren entwickelt.

Diese umfassende Prüfung ergab, dass wir unser Nachhaltigkeitsprogramm noch stärker vorantrieben und insbesondere unseren Sustainable Agriculture Code (SAC), unser Programm für nachhaltige Landwirtschaft, modernisieren müssen. In Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten haben wir enorme Fortschritte gemacht. Dennoch müssen wir unseren Ansatz an unsere Erkenntnisse der letzten sechs Jahre anpassen, um Risiken künftig weiter zu reduzieren, das Vertrauen in unsere Lieferkette zu stärken und branchenweit den Wandel voranzutreiben. 2018 werden wir den Sustainable Agriculture Code 2017 (PDF | 2MB) erstmals in großem Umfang umsetzen. Er konzentriert sich nun mehr auf soziale Fragen in fünf Bereichen (Abholzung; Wahrung der Menschenrechte, einschließlich des Prinzips der freien, vorherigen und informierten Zustimmung; Einhaltung gesetzlicher Vorschriften; Wanderarbeit; Beschwerdeverfahren für Arbeiter).

Unsere Prüfung bestätigte zudem, dass unsere strategische Ausrichtung gut für unser Unternehmen, die Gesellschaft und die Umwelt ist. Dennoch und trotz aller Fortschritte werden wir unsere Nachhaltigkeitsziele bis 2020 nicht erreichen. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass wir nicht genügen Einfluss haben, um eine ausreichende Änderung für alle Nutzpflanzen durchzusetzen. Zum anderen sind manche Lieferketten so lang und komplex, dass wir die Kleinbauern, die am Anfang der Lieferkette stehen, nur schwer erreichen und somit kaum sicherstellen können, dass sie nachhaltig handeln.

Darum müssen wir uns zunächst auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir die größten Wirkungen erzielen können. Dafür haben wir die für uns wichtigsten Rohstoffe definiert, die nicht nur für unsere Marken unerlässlich sind, sondern bei denen wir im Bereich Nachhaltigkeit am meisten erreichen können. Dazu zählen Palmöl, Papier und Pappe, Soja, Zucker, Tee und Kräutertee, Milchprodukte, Raps, Getreide, Gemüse, Kakao und Vanille.

Wir engagieren uns weiterhin für die nachhaltige Beschaffung landwirtschaftlicher Rohstoffe, müssen jedoch zugeben, dass dies ein längerfristiges Ziel ist. Wir treiben weiterhin tief greifende Veränderungen voran und verbessern das Leben von Millionen Menschen in der Branche.

Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe aus erneuerbaren Quellen beziehen.

Unser Fortschritt

Ende 2017 stammten 56 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe aus nachhaltiger Landwirtschaft. 2016 waren es noch 51 Prozent. Dies beinhaltet 51 Prozent aus physisch nachhaltigen Quellen (2016: 48 Prozent) und fast 5 Prozent in Form von Zertifikaten, hauptsächlich bei Soja und Zucker (2016: 3 Prozent).

Während unsere strategische Überprüfung ergeben hat, dass wir unser Ziel, 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe nachhaltig zu beschaffen, bis 2020 nicht erreichen werden, werden wir soziale Probleme nun mit noch mehr Nachdruck angehen. Dies möchten wir mit unserem Sustainable Agriculture Code 2017 erreichen, den wir 2018 in großem Umfang umsetzen werden. Gleichzeitig haben wir für 2018 und die Jahre danach die für uns wichtigsten landwirtschaftlichen Rohstoffe definiert, bei denen wir im Bereich Nachhaltigkeit am meisten erreichen können.

Wir treiben weiterhin tief greifende Veränderungen voran und verbessern das Leben von Millionen Menschen in der Branche. Beispielsweise nutzen wir das Geld, das wir zuvor für GreenPalm-Zertifikate für Palmöl bezahlt haben, jetzt für andere Zwecke: 2017 haben wir als erster Unternehmensanleger in den &Green Fund investiert. Dieser ermöglicht risikofreie Investitionen in die landwirtschaftliche Großproduktion, ohne dafür Wälder zu zerstören. Er wurde in Zusammenarbeit mit der norwegischen Regierung und der IDH (Initiative für nachhaltigen Handel) gegründet.

Unter Ziele & Fortschritte ferfahren Sie mehr.

Ehrgeizige Ziele tragen Früchte

Wir haben uns aus gutem Grund ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Wir wollen zum Umdenken anregen und Innovationen vorantreiben, die eine nachhaltige Beschaffung möglich machen, und zwar nicht nur in unserem Unternehmen, sondern in der allen Branchen.

Die ersten Erfolge dieser Veränderungen und unserer Erkenntnisse, die wir aus dem Wandel einer so komplexen Branche wie der Lebensmittelbranche gezogen haben, werden bereits sichtbar. Beispielsweise wussten wir, dass es für unser Unternehmen die richtige Entscheidung war, 2007 mit der vollständigen Umstellung auf nachhaltigen Tee zu beginnen, doch wir wussten auch, dass wir dabei eine Reihe sozialer und ökologischer Probleme angehen mussten. Dafür ergriffen wir mit unseren Partnern die notwendigen Maßnahmen vor Ort, um nachhaltige Verfahren zu entwickeln, und arbeiteten wir mit Regierungen, Vertretern der Branche und vielen anderen Organisationen zusammen, um höhere Standards zu ermöglichen. Heute stammen 81 Prozent unseres Tees aus nachhaltigem Anbau. Ein Großteil davon aus Kenia, wo 580.000 Teebauern dank der Kenya Tea Development Agency die Rainforest Alliance-Zertifzierung ihrer Plantagen erreichen konnten. Und rund ein Fünftel des Tees, der weltweit hergestellt wird, ist nun Rainforest AllianceTM zertifiziert.

Künftige Herausforderungen

Zwar konnten wir Erfolge erzielen, doch war uns stets bewusst, dass wir nur gemeinsam mit anderen den Wandel in der globalen Nahrungsmittelindustrie vorantreiben können. Wir sind in Branchenvereinigung zur Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft, wie der Field to Market and the Sustainable Agriculture Initiative (SAI) Platform aktiv und arbeiten eng mit anderen zusammen, um insbesondere in den Bereichen Arbeitnehmerrechte und Arbeitsbedingungen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Zertifizierung zu entwickeln.

Gleichwohl sind wir uns bewusst sind, dass Qualitätsstandards und Zertifizierungen alleine noch keine Garantie für Erfolg sind. Um Nachhaltigkeit zur Normalität zu machen, müssen wir den Verbrauchern die Vorteile nachhaltiger Beschaffung deutlich machen. Dies ist bereits zentrales Ziel von vielen unserer führenden Nahrungsmittel- und Getränkemarken, siehe Grown for good. Auf diese Weise können wir ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittel schaffen, die Kaufgewohnheiten von Verbrauchern positiv beeinflussen und gleichzeitig unser Unternehmenswachstum vorantreiben.

Unter Unser Ansatz für nachhaltige Beschaffung erfahren Sie mehr.

Unabhängig geprüft von PwC


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Nachhaltige Beschaffung
Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe aus erneuerbaren Quellen beziehen: 10 Prozent bis 2010; 30 Prozent bis 2012; 50 Prozent bis 2015; 100 Prozent bis 2020.

Unser Fortschritt

Ende 2017 stammten 56 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe aus nachhaltiger Landwirtschaft. 2016 waren es noch 51 Prozent. Dies beinhaltet 51 Prozent aus physisch nachhaltigen Quellen (2016: 48 Prozent) und fast 5 Prozent in Form von Zertifikaten, hauptsächlich bei Soja und Zucker (2016: 3 Prozent).

Unsere Aktivitäten

Viele unserer Rohstoffe stammen von landwirtschaftlichen Betrieben und Plantagen. Die Entscheidung, von wem wir diese beziehen und wie wir mit Lieferanten zusammenarbeiten, hat tief greifende Auswirkungen auf die globalen Ressourcen und den Klimawandel. Darüber hinaus betreffen sie die Lebensumstände vieler Menschen und beeinflussen so die gesellschaftliche Entwicklung.

Durch die nachhaltige Beschaffung können wir knappe Ressourcen schützen. Wir möchten etwas gegen die Abholzung von Wäldern tun und Themen wie Ressourcennutzung und damit verbundene soziale Aspekte verantwortungsvoll behandeln. Für unser Unternehmen stellt die nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen die Versorgung sicher, verbessert unseren ökologischen Fußabdruck und sichert uns gegen die Unsicherheit der Märkte ab.

Von 2016 bis 2017 haben wir unsere Strategie für die nachhaltige Beschaffung umfassend überprüft, um sicherzustellen, dass wir uns weiterentwickeln und unseren positiven Einfluss vergrößern. Wir haben zwar gute Fortschritte erzielt, doch ergab die Überprüfung auch, dass wir unser Nachhaltigkeitsprogramm noch stärker vorantreiben und insbesondere unseren Sustainable Agriculture Code (SAC), unser Programm für nachhaltige Landwirtschaft, modernisieren müssen. 2018 werden wir den Sustainable Agriculture Code 2017 erstmals in großem Umfang umsetzen. Er konzentriert sich nun mehr auf soziale Fragen in fünf Bereichen (Abholzung; Wahrung der Menschenrechte, einschließlich des Prinzips der freien, vorherigen und informierten Zustimmung; Einhaltung gesetzlicher Vorschriften; Wanderarbeit; Beschwerdeverfahren für Arbeiter).

Unsere Prüfung bestätigte zudem, dass unsere strategische Ausrichtung gut für unser Unternehmen, die Gesellschaft und die Umwelt ist. Dennoch und trotz aller Fortschritte werden wir unsere Nachhaltigkeitsziele bis 2020 nicht erreichen. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass wir nicht genügen Einfluss haben, um eine ausreichende Änderung für alle Nutzpflanzen durchzusetzen. Zum anderen sind manche Lieferketten so lang und komplex, dass wir die Kleinbauern, die am Anfang der Lieferkette stehen, nur schwer erreichen und somit kaum sicherstellen können, dass sie nachhaltig handeln.

Darum müssen wir uns zunächst auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir die größten Wirkungen erzielen können. Dafür haben wir die für uns wichtigsten Rohstoffe definiert, die nicht nur für unsere Marken unerlässlich sind, sondern bei denen wir im Bereich Nachhaltigkeit am meisten erreichen können. Dazu zählen Palmöl, Papier und Pappe, Soja, Zucker, Tee und Kräutertee, Milchprodukte, Raps, Getreide, Gemüse, Kakao und Vanille.

Oben erfahren Sie mehr zu unserer Strategie.


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Unsere Ziele

Unter Unabhängige Prüfung finden Sie weitere Informationen zum Prüfungsprogramm des Unilever Sustainable Living Plans.

Palmöl aus nachhaltigem Anbau

Bis 2019 stammt unser gesamtes Palmöl aus rückverfolgbar nachhaltig zertifiziertem Anbau.

56 Prozent†* unseres Palmöls stammte 2017 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifiziertem Anbau (RSPO Segregation und Mass Balance).


Unsere Aktivitäten

Palmöl ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe. 2016 haben wir unsere Beschaffungsrichtlinien für Palmöl überarbeitet und unser Ziel, 100 Prozent unseres Palmöls aus physikalisch zertifiziertem Anbau zu beschaffen von 2020 auf 2019 vorgezogen. 56 Prozent† unseres Kernvolumens* stammten 2017 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifiziertem Anbau (dank RSPO Segregation, Mass Balance oder vergleichbarer, unabhängig geprüfter Standards).

Zudem haben wir 2016 den Kauf von GreenPalm-Zertifikaten eingestellt. Wir planen, die 50 Millionen Dollar, die wir ansonsten fünf Jahre lang für GreenPalm-Zertifikate bezahlt hätten, in lokale Partnerschaften zu investieren. Damit wollen wir die Verfügbarkeit von zertifiziertem Palmöl erhöhen und größere Mengen direkt bei den Kleinbauern beziehen. 2017 haben wir uns dazu verpflichtet, 25 Millionen Dollar in den &Green Fund zu investieren. Dieser ermöglicht die risikofreie Investition in die landwirtschaftliche Großproduktion, ohne dafür Wälder abzuholzen. Er wurde in Zusammenarbeit mit der norwegischen Regierung und der IDH (Initiative für nachhaltigen Handel) gegründet.

Unabhängig geprüft von PwC

* Seit 2017 geben wir ausschließlich das Kernvolumen von Palmöl an. Das Kernvolumen schließt Derivate aus Palmöl-Fettsäure-Destillaten (Nebenprodukt der Raffination), Rückstände und Stoffe von Drittherstellern aus.

Die Palmölindustrie verändern

Papier und Pappe aus nachhaltigen Quellen

Bis 2015 werden 75 Prozent des Papiers und der Pappe für unsere Verpackungen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen oder aus Recyclingmaterial bestehen. 2020 werden wir die 100-Prozent-Marke erreichen.

Bis Ende 2017 stammten 98 Prozent unseres Papiers und unserer Pappe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern oder wurden aus Recyclingmaterial hergestellt.


Unsere Aktivitäten

Papier und Pappe gehören für uns zu den wichtigsten Rohstoffen. 2017 haben wir 98 Prozent aus nachhaltigen Quellen bezogen.

Davon wurden 79 Prozent mit einem unabhängigen Zertifikat und einer genauen Übersicht der Beschaffungskette angeliefert, die belegte, dass die Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen oder Recyclingmaterial stammten. Die verbleibenden 19 Prozent haben wir aus Recyclingmaterial beschafft.

Unsere Lieferanten haben Schwierigkeiten, nachprüfbare Belege für die Zusammensetzung der nicht-zertifizierten Recycling-Produkte vorzulegen. Daher beschlossen wir 2016, bis 2019 die Menge der zertifizierten, recycelten Produkte zu steigern, die wir einkaufen, und recycelte Fasern bei Lieferanten mit unabhängigen Zertifikaten zu beziehen.

Die Tatsache, dass wir von unseren Lieferanten verlangen, recyceltes Material zu zertifizieren, gibt uns Sicherheit und belebt gleichzeitig den Markt für zertifiziertes Recycling-Material.

Nachhaltige Beschaffung von Papier und Pappe

Soja aus nachhaltigem Anbau

Wir werden bis 2014 alle Sojabohnen und bis 2020 alle Sojaöle aus nachhaltigem Anbau beschaffen.

100 Prozent unserer Sojabohnen stammten bis Ende 2014 aus nachhaltigem Anbau.

Bis Ende 2017 stammten 72 Prozent unserer Sojaöle aus nachhaltigem Anbau.


Unsere Aktivitäten

Wir haben unser Ziel, 100 Prozent unserer Sojabohnen aus nachhaltigem Anbau zu beschaffen, 2014 erreicht (durch den Einkauf RTRS-zertifizierter Bohnen).

Soja ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe und 2017 stammten 72 Prozent unseres Sojaöls aus nachhaltigem Anbau. Dazu gehört durch Round Table for Responsible Soy (RTRS) zertifiziertes Sojaöl, im Jahr 2017 eingelöste RTRS-Zertifikate und selbst geprüftes Sojaöl in den USA.

In Iowa in den USA arbeiten wir mit Sojabauern und Sojaöllieferanten gemeinsam an der vermehrten Nutzung von Gründüngerpflanzen, um so den Boden besser zu schützen. Im Jahr 2015 nahmen gerade einmal 26 Bauern an diesem Pilotprojekt teil und 2017 waren es bereits 170 Bauern mit Anbauflächen von über 10.500 Hektar.

Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl aus nachhaltigem Anbau

Tee aus nachhaltigem Anbau

  • Bis 2015 soll der Tee in allen Lipton Teebeuteln von Plantagen stammen, die Rainforest Alliance™ zertifiziert sind.

Seit 2015 stammen 100 Prozent des Tees in unseren Lipton Teebeuteln von Plantagen, die Rainforest Alliance™ zertifiziert sind.


  • Bis 2020 werden wir 100 Prozent unseres Tees einschließlich des losen Tees nachhaltig beschaffen.

Insgesamt stammten im Jahr 2017 81 Prozent unseres eingekauften Tees aus nachhaltigem Anbau: 71 Prozent waren Rainforest Alliance™ zertifiziert, 10 Prozent wurden von trustea überprüft.


Unsere Aktivitäten

Tee ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe und wir kaufen 10 Prozent des Schwarztees weltweit ein. 2007 waren wir das erste große Tee-Unternehmen, das sich dazu verpflichtet hat, Tee im großen Maßstab nachhaltig zu beschaffen. 2015 erreichten wir unser Ziel, 100 Prozent des Tees in allen Lipton Teebeuteln aus nachhaltigem Anbau zu beziehen. Bis 2017 stammten zudem 81 Prozent† des gesamten Tees aus nachhaltigen Quellen.

2017 haben wir rund 40 große Programme innerhalb unserer Tee-Lieferkette vorangetrieben. Die Ziele waren unter anderem: Verbesserung der Einkommen von Teearbeitern und Kleinbauern, Verbesserung der Gesundheit, mehr Chancen für Frauen, bessere Sanitäreinrichtungen, Bekämpfung des Klimawandels und Schutz der Artenvielfalt. Viele Programme befassten sich mit mehreren der genannten Bereiche. Durch Feldversuche, die wir von 2015 bis 2017 beim Centre for Agriculture and Biosciences International in Auftrag gaben, konnten wir beispielsweise nachweisen, dass die Möglichkeit besteht, auf indischen Teeplantagen durch ökologische Schädlingskontrolle auf den Einsatz von Pestiziden zu verzichten.

Tee aus nachhaltigem Anbau - Führend in der Branche

Obst und Gemüse aus nachhaltigem Anbau

  • Bis 2015 werden 100 Prozent unseres Obsts aus nachhaltigem Anbau stammen.
67

Ende 2015 stammten 67 Prozent unseres Obsts aus nachhaltigem Anbau und Ende 2017 waren es schon 86 Prozent.


  • Wir werden bis 2012 50 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten aus nachhaltigem Anbau beziehen. Bis 2015 heißt unser Ziel 100 Prozent. Das entspricht rund 80 Prozent unseres globalen Einkaufsvolumens für Gemüse und Kräuter.
92

92 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten stammten bis Ende 2015 aus nachhaltigem Anbau – 2012 waren es noch 59 Prozent. Und 2017 konnten wir bereits 98 Prozent erreichen.


Unsere Aktivitäten

Die Beschaffung von Obst und Gemüse ist sehr komplex, die Lieferkette lang und vielfältig. Daher ist es eine große Herausforderung, bis 2015 unser 100-Prozent-Ziel für das gesamte Portfolio zu erreichen. Bis 2017 stammten dennoch bereits 86 Prozent unseres Obsts aus nachhaltigem Anbau. Ab 2018 wird Obst jedoch nicht mehr zu unseren wichtigsten Kulturpflanzen zählen.

Gemüse gehört zu unseren wichtigsten Rohstoffen und es bleibt eine Herausforderung, die nachhaltige Beschaffung bis 2020 von 98 auf 100 Prozent zu steigern. Bei manchen Gemüsesorten sind die Einkaufsvolumina sehr klein, was es uns erschwert, den Markt in Richtung Nachhaltigkeit zu beeinflussen. Oft bedeutet die Umstellung auf nachhaltigen Anbau zudem noch einen zu großen technischen Aufwand.

Obst & Gemüse aus nachhaltigem Anbau

Kakao aus nachhaltigem Anbau

Bis 2015 werden wir den Kakao für unser Magnum Eis nachhaltig beschaffen. Der Kakao für unser restliches Portfolio wird bis 2020 aus nachhaltigem Anbau stammen.

98 Prozent des Kakaos für unser Magnum Eis wurde bis Ende 2015 durch die Rainforest Alliance zertifiziert, 2017 waren es ebenfalls 98 Prozent.

Insgesamt stammen 70 Prozent unseres Kakaos aus nachhaltigem Anbau.


Unsere Aktivitäten

Magnum ist unsere größte Eiscreme-Marke und wird in 52 Ländern verkauft. Mit Ausnahme von drei Ländern ist der gesamte Kakao der Marke Rainforest Alliance™-zertifiziert. In Brasilien, Venezuela und Israel ist es weiterhin eine Herausforderung, Rainforest Alliance™-zertifizierten Kakao zu beschaffen, denn dort sind zertifizierte Bohnen nur schwer erhältlich. Da Kakao für uns einer der wichtigsten Rohstoffe ist, arbeiten wir weiter intensiv an Lösungen, um die Umstellung endgültig abzuschließen.

Wir befinden uns auf einem guten Weg, unser Ziel für 2020 – den gesamten Kakao nachhaltig zu beschaffen – zu erreichen. Im Jahr 2017 konnten wir den Anteil auf 70 Prozent steigern. 2016 waren es noch 64 Prozent.

Kakao & Zucker aus nachhaltigem Anbau

Zucker aus nachhaltigem Anbau

Unser gesamter Zucker wird bis 2020 aus nachhaltigem Anbau stammen.

Ende 2017 haben stammten 67 Prozent des Zuckers aus nachhaltigem Anbau.


Unsere Aktivitäten

Wir prüfen Zuckerrüben hauptsächlich nach unserem Sustainable Agriculture Code (SAC); für Zuckerrohr nutzen wir hauptsächlich die Bonsucro-Zertifizierung. 2017 haben wir selbst geprüften und physisch zertifizierten Zucker gekauft (Zuckerrüben und Zuckerrohr, 37 Prozent) und den Rest durch Bonsucro Zertifikate abgedeckt. Zucker ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe.

Im Jahr 2016 war Nordzucker einer der ersten Lieferanten in Europa, der das Farm Sustainability Assessment (FSA) bestand, das von der „SAI Platform“ entwickelt und von zahlreichen Unternehmen als gemeinsamer Kodex für die Industrie verabschiedet wurde. Auch wenn der Zucker von Nordzucker bereits unsere SAC-Standards erfüllte, begrüßen wir die Prüfung durch SAI als weiteren Schritt dahin, Nachhaltigkeit zum Mainstream zu machen.

Beim Zuckerrohr führen wir unsere Doppelstrategie fort. Einerseits möchten wie die Kapazitäten für den nachhaltigen Anbau vergrößern und anderseits kaufen wir weiterhin Zertifikate. Mit Hilfe von Bonsucro, einer gemeinnützigen Multi-Stakeholder-Organisation, die sich für nachhaltigen Zuckerrohranbau einsetzt, arbeiten wir daran, diese Doppelstrategie auch in Amerika und Asien umzusetzen.

Kakao & Zucker aus nachhaltigem Anbau

Sonnenblumenöl aus nachhaltigem Anbau

Unser gesamtes Sonnenblumenöl wird bis 2020 aus nachhaltigem Anbau stammen.

Ende 2017 stammten 45 Prozent unseres Sonnenblumenöls aus nachhaltigem Anbau.


Unsere Aktivitäten

In den letzten Jahren haben wir gute Fortschritte bei der nachhaltigen Beschaffung von Sonnenblumenöl gemacht. Dank der Einführung unseres Programms mit unseren Partnern Cargill und ADM konnten wir den Anteil 2016 auf 53 Prozent steigern. Zudem konnten wir die ersten Öllieferungen von Sonnenblumen aus der Türkei und Argentinien von Lieferanten beziehen, die sich zur Einhaltung unseres Sustainable Agriculture Code verpflichtet haben.

Nach der umfassenden Überprüfung unserer nachhaltigen Beschaffung im Jahr 2016 haben wir beschlossen, uns auf die Bereiche zu konzentriere, in denen wir am meisten bewegen können. Dafür haben wir die für uns wichtigsten Rohstoffe definiert, die nicht nur für unsere Marken unerlässlich sind, sondern bei denen wir im Bereich Nachhaltigkeit am meisten erreichen können. Ab 2018 wird Sonnenblumenöl nicht mehr zu unseren wichtigsten Rohstoffen gehören. Dennoch werden wir die nachhaltige Beschaffung von Raps-, Soja- und Palmöl stark vorantreiben.

Soja-, Raps- & Sonnenblumenöl aus nachhaltigem Anbau

Rapsöl aus nachhaltigem Anbau

Unser gesamtes Rapsöl wird bis 2020 aus nachhaltigem Anbau stammen.

Ende 2017 stammten 84 Prozent unseres Rapsöls aus nachhaltigem Anbau.


Unsere Aktivitäten

Rapsöl ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe und bei der nachhaltigen Beschaffung machen wir kontinuierliche Fortschritte. Im Jahr 2017 stammte ein Großteil unseres europäischen Rapsöls aus nachhaltigem Anbau. Dazu gehört auch unser Öl für die deutsche Rama Margarine und die britische Hellmann’s Mayonnaise. Auch unser Flora Sortiment in Großbritannien wird daraus hergestellt. Den größten Teil des Rapsöls beziehen wir von lokalen Erzeugern, die in der Nähe unserer Produktionsstandorte ansässig sind.

Wir fördern weiterhin die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und anderen Partnern. Dazu gehört auch das gemeinsame Projekt mit unserem Partner Bunge in Kanada, bei dem im Jahr 2017 über 214 Bauern unseren Sustainable Agriculture Code unterzeichnet haben. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Beratern der Control Union konnten die Bauern ihre Prozesse rasch umstellen und somit unseren Sustainable Agriculture Code früher als geplant umsetzen.

Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl aus nachhaltigem Anbau

Milchprodukte aus nachhaltigen Quellen

Bis 2020 werden wir all unsere Milchprodukte nachhaltig beschaffen.

Ende 2017 haben wir 74 Prozent der Milchprodukte nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Milchprodukte gehören für uns zu den wichtigsten Rohstoffen. Wir machen kontinuierliche Fortschritte und konnten so im Jahr 2017 74 Prozent unserer Milchprodukte aus nachhaltigen Quellen beziehen.

Viele unserer Lieferanten in den USA, Uruguay, Europa und Neuseeland haben nun den Nachhaltigkeitsstatus für ihre Milchprodukte erzielt.

In der Türkei testen wir Verfahren, um die Treibhausgas-Emissionen durch die Milchproduktion zu reduzieren und gleichzeitig das Tierwohl zu verbessern.

Auf Basis unseres Erfolges in Australien und Irland, wo im Milchsektor seit 2013 bzw. 2015 Programme laufen, die mit unserem Sustainable Agriculture Code vergleichbar sind, setzen wir uns weiterhin für die nachhaltige Beschaffung in diesem Industriebereich ein.

Milchprodukte aus nachhaltigen Quellen

Fairtrade Ben & Jerry's

Alle Sorten der Ben & Jerry’s Eiscreme werden bis 2013 Fairtrade-zertifiziert sein.

77

77 Prozent der Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten waren 2013 Fairtrade-zertifiziert. 2014 haben wir die 100-Prozent-Marke erreicht.


Unsere Aktivitäten

Ben & Jerry’s war im Jahr 2005 die erste Eiscreme-Marke mit fair gehandelten Inhaltsstoffen. Ende 2011 waren alle Ben & Jerry’s Produkte, die in Europa produziert und verkauft wurden, Fairtrade-zertifiziert.

2012 mussten wir feststellen, dass wir aufgrund von Qualitätsmängeln und geringer Verfügbarkeit nicht alle Zutaten in Fairtrade-Qualität beschaffen und so die vollständige Umstellung erreichen konnten. Daher änderten wir unser ursprüngliches Ziel, unsere Eiscreme nur aus fair gehandelten Inhaltsstoffen herzustellen ab: Nicht alle Inhaltsstoffe, jedoch alle Sorten sollten Fairtrade-zertifiziert sein.

2013 stellten wir fest, dass wir alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten Fairtrade-zertifizieren können, wenn wir für die fünf Hauptbestandteile der Basissorten sowie der Chunks und Swirls Fairtrade-zertifizierte Rohstoffe beschaffen. So konnten wir im Jahr 2013 77 Prozent erreichen.

2013 entschieden wir zudem, nur Inhaltsstoffe aus gentechnikfreiem Saatgut zu verwenden. Aufgrund der dadurch bedingten zusätzlichen Komplexität verschoben wir das Ziel der Fairtrade-Zertifizierung für alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten auf 2014.

Ben and Jerry’s

Abschaffung von Käfighaltung

Unser Ziel ist es, für all unsere Produkte einschließlich Ben & Jerry’s Eiscreme sowie Hellmann’s, Amora und Calvé Mayonnaise ausschließlich Eier aus Nicht-Käfighaltung zu verwenden*.

* Wenn das die lokale Gesetzgebung zulässt.

Ende 2017 stammten 61 Prozent der Eier aus Nicht-Käfighaltung.


Our Perspective

Unsere Studien belegen, dass Verbraucher Eier aus Nicht-Käfighaltung bevorzugen. Wir verwenden Eier in unseren Mayonnaisen, Dressings, Saucen und unserer Eiscreme. Die Produktionsbedingungen für Eier sind von Land zu Land jedoch sehr unterschiedlich. Aus sozialen und ethischen Gründen nehmen wir das Thema Tierwohl sehr ernst. Daher waren wir eins der ersten Unternehmen, das damit begann, auf Eier aus Käfighaltung zu verzichten.

In Westeuropa enthalten die Produkte von Hellmann’s, Amora und Calvé seit 2009 keine Eier aus Käfighaltung mehr. Auch bei der Umstellung der Lieferkette in Osteuropa können seit 2014 für alle europäischen Produkte Eier aus Nicht-Käfighaltung verwendet werden.

Ben & Jerry’s Eiscreme enthält in Europa bereits seit 2004 nur Eier aus Nicht-Käfighaltung. Bis Ende 2011 konnten wir das auf 99 Prozent der Ben & Jerry’s Produkte weltweit ausweiten.

2018 haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis 2025 für alle Produkte ausschließlich Eier aus Nicht-Käfighaltung zu verwenden.

Tierschutz in der Landwirtschaft

Nachhaltige Beschaffung von Büromaterialien

Bis 2013 werden wir alle Büromaterialien aus Papier in unseren Top 21 Ländern entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder in Form von Recycling-Papier beschaffen.

Ende 2013 erreichten wir das Ziel, 100 Prozent aller Büromaterialien aus Papier entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder in Form von Recycling-Papier zu beschaffen.


Unsere Aktivitäten

Zu den Büromaterialien zählen etwa Druckerpapier, Notizbücher und Briefumschläge. Durch die Nutzung von Papier aus nachhaltigen Quellen oder Recycling-Papier tragen wir zum Schutz der Wälder bei.

2013 haben wir unser Ziel erreicht, alle Büromaterialien aus Papier in unseren Top 21 Ländern entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder in Form von Recycling-Papier zu beschaffen. Auch unsere Lieferanten halten sich an die nachhaltige Beschaffung von Büromaterial. Dies wird von uns vierteljährlich geprüft. Wo nötig haben wir auf die Nutzung nachhaltiger Produkte umgestellt.

Wir haben unser Ziel von unseren Top 21 Ländern auf alle Länder in Europa und Lateinamerika ausgeweitet und wir konnten bis Ende 2015 erreichen, dass es von allen ausnahmslos eingehalten wurde.

Auch wenn wir unser Ziel bereits 2013 erreicht haben, fördern wir weiterhin die vermehrte Nutzung von Papier aus nachhaltigen Quellen in unserem Unternehmen.

Verringerung der Umweltbelastung durch unsere Büros
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