Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Reduzierung der Umweltbelastungen

Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung

Wachsen für die Zukunft: noch nie war nachhaltige Beschaffung wichtiger.

Eine flächendeckende Akzeptanz von nachhaltiger Landwirtschaft ist entscheidend, damit wir über neun Milliarden Menschen versorgen können, ohne die natürlichen Ressourcen des Planeten zu erschöpfen.

Nachhaltige Anbaumethoden können die Erträge deutlich erhöhen, die Effekte des Klimawandels mildern sowie wirtschaftliche und soziale Vorteile für die Landwirte, ihre Familien und die angrenzenden Gemeinschaften bringen. Wir glauben, dass nachhaltige Landwirtschaft eine entscheidende Rolle spielt, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen, speziell bei der Bekämpfung von Armut und Hunger. Unsere umfassende Arbeit im Bereich Beschaffung zahlt auf eine Reihe von Zielen ein: hochwertige Bildung (Ziel 4), gute Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum (Ziel 8), Maßnahmen zum Klimaschutz (Zeil 13), Leben an Land (Ziel 15) und Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen (Ziel 17).

Die Umwandlung von Wäldern in nicht nachhaltig bewirtschaftete Anbauflächen ist ein Hauptgrund für Abholzung. Wir nutzen unsere Größe und unseren Einfluss, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und integrieren in unsere Lieferketten Kleinbauern, die 80 Prozent der Nahrungsmittel für die Entwicklungsländer erzeugen.

Nachhaltige Beschaffung hilft uns, unseren Bedarf zu decken und reduziert Risiken sowie Unsicherheit in unseren Lieferketten. Darüber hinaus bieten sich Möglichkeiten für Innovationen: Indem wir uns auf die nachhaltigen Bedürfnisse der Menschen fokussieren, stärken wir unsere Marken. Nachhaltige Anbaumethoden können auch die Qualität unserer Produkte, wie Soßen, Suppen, Dressings oder Eiscreme, verbessern.

Ziele & Fortschritte

Wir haben uns Ziele für unsere wichtigsten landwirtschaftlichen Rohwaren gesetzt.


Nachhaltige Beschaffung
Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe nachhaltig beschaffen: 10 Prozent bis 2010, 30 Prozent bis 2012, 50 Prozent bis 2015 und 100 Prozent bis 2020.

Unser Fortschritt

51 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohwaren beziehen wir Ende 2016 aus nachhaltigem Anbau (2015: 60 Prozent). Dies beinhaltet 48 Prozent aus physisch nachhaltigen Quellen (2015: 39 Prozent) und 3 Prozent in Form von Zertifikaten, hauptsächlich bei Soja und Zucker (2015: 3 Prozent).

Wir haben uns 2016 aus den GreenPalm-Zertikaten zurückgezogen (2015: 18%).*

*Wenn wir 2016 weiterhin GreenPalm-Zertifikate gekauft hätten, lägen wir mit unserer Zielerreichung bei 66 Prozent.

Unsere Aktivitäten

Viele unserer Rohwaren kommen von Farmen oder Plantagen. Die Entscheidungen, von wem wir diese beziehen und wie wir mit Lieferanten zusammen arbeiten, haben tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Ressourcen und den Klimawandel. Darüber hinaus betreffen sie die Lebensumstände vieler Menschen und beeinflussen so die gesellschaftliche Entwicklung.

Mit Hilfe von nachhaltiger Beschaffung können wir knappe Ressourcen schützen. Wir können sicherstellen, dass Herausforderungen wie Abholzung, Landnutzung und die Verbesserung der Lebensbedingungen verantwortungsvoll behandelt werden. Für unser Geschäft stellt nachhaltige Beschaffung unsere Versorgung sicher und reduziert die Unsicherheit der Märkte.

Wir haben uns verpflichtet, alle unsere landwirtschaftlichen Rohwaren nachhaltig zu beschaffen. Indem wir mit Partnern zusammenarbeiten, wollen wir sicherstellen, dass unsere wichtigsten Rohwaren, wie Palmöl, Soja, Papier & Pappe und Tee, für die wichtigsten Märkte nachhaltig produziert werden.

2016 haben wir unsere Beschaffungsrichtlinien für Palmöl überarbeitet und haben unser Ziel, 100 Prozent unseres Palmöls aus physikalisch zertifizierten Quellen zu beschaffen von 2020 auf 2019 vorgezogen.

Wir haben uns zudem aus den GreenPalm-Zertifikaten zurückgezogen. 2015 wurden für etwa 18 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau GreenPalm-Zertifikate genutzt. Dennoch sind wir bei unserem Ziel, 100 Prozent unseres Palmöls bis 2019 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen zu beschaffen, auf einem guten Weg. 36 Prozent des von uns genutzten Palmöls stammte 2016 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen (entspricht 9 Prozent der gesamten von uns beschafften landwirtschaftlichen Rohwaren).

Wir planen darüber hinaus, die 50 Millionen Dollar, die wir für fünf Jahre GreenPalm-Zertifikate bezahlt hätten, in lokale Partnerschaften zu investieren. Damit wollen wir die Verfügbarkeit von zertifiziertem Palmöl erhöhen und größere Mengen direkt bei den Kleinbauern beziehen.

Durch die Veränderungen bei der Palmöl-Beschaffung ist 2016 die Menge der nachhaltig beschafften landwirtschaftlichen Rohwaren insgesamt von 60 auf 51 Prozent zurückgegangen. Wenn wir weiterhin GreenPalm-Zertifikate gekauft hätten, lägen wir 2016 mit unserer Zielerreichung bei 66 Prozent. Stattdessen haben wir den Einkauf von physisch nachhaltig angebauten landwirtschaftlichen Rohwaren von 39 Prozent im Jahr 2015 auf 48 Prozent im Jahr 2016 steigern können und dabei die Menge an Zertifikaten für Soja und Zucker gleich gehalten (2015 und 2016: 3 Prozent).


  • Erfüllt 3

  • Auf Plan 11

  • Nicht auf Plan 0

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    des Ziels erfüllt 3

Legende
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    des Ziels erfüllt

    des Ziels erfüllt -

Unsere Ziele

Weitere Informationen zur unabhängigen Prüfung des Unilever Sustainable Living Plans finden sich auf der globalen Webseite: Independent Assurance (in Engl.).

Nachhaltiges Palmöl

Bis 2019 werden wir das gesamte Palmöl aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen beschaffen.

(Ziel wurde 2016 geändert)

36 Prozent unseres Palmöls wurde 2016 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen beschafft (durch RSPO mass balance, RSPO segregiert und GreenPalm-Zertifikate).


Unsere Aktivitäten

2016 haben wir unsere Beschaffungsrichtlinien für Palmöl überarbeitet und haben unser Ziel, 100 Prozent unseres Palmöls aus physikalisch zertifizierten Quellen zu beschaffen von 2020 auf 2019 vorgezogen. Wir sind auf gutem Wege dieses noch ambitioniertere Ziel zu erreichen.

Um unsere Verpflichtung gegenüber unserer Beschaffungsrichtlinie für Palmöl zu bestärken und um uns auf unser Ziel für 2019 zu konzentrieren, werden wir unsere Fortschritte nicht mehr an unserem ursprünglichen Ziel für 2015 messen.

Wir haben uns zudem aus den GreenPalm-Zertifikaten zurückgezogen. 2015 wurden für etwa 18 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau GreenPalm-Zertifikate genutzt. 36 Prozent des von uns genutzten Palmöls stammte 2016 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen, das entspricht 9 Prozent der gesamten von uns beschafften landwirtschaftlichen Rohwaren.

Wir planen darüber hinaus, die 50 Millionen Dollar, die wir für fünf Jahre GreenPalm-Zertifikate bezahlt hätten, in lokale Partnerschaften zu investieren. Damit wollen wir die Verfügbarkeit von zertifiziertem Palmöl erhöhen und größere Mengen direkt bei den Kleinbauern beziehen.

Papier und Pappe

Bis 2015 werden wir 75 Prozent des Papiers und der Pappe für unsere Verpackungen aus nachhaltig beforsteten Wäldern oder aus Recyclingmaterial beschaffen. 100 Prozent werden wir 2020 erreichen.

99 Prozent unseres Papiers und der Pappe wurden Ende 2016 aus nachhaltig beforsteten Wäldern oder aus Recyclingmaterial beschafft, 2015 waren es 98 Prozent.


Unsere Fortschritte

59 Prozent der gesamten Menge (aus nachhaltig beforsteten Wäldern oder aus Recyclingmaterial) wurde 2016 mit einem unabhängigen Zertifikat und einer kompletten Übersicht der Beschaffungskette angeliefert. Die restliche Menge stammte aus recyceltem Material.

Jedoch gibt es auch Probleme für unsere Lieferanten, nachprüfbare Belege für die Zusammensetzung der nicht-zertifizierten Produkte vorzulegen. Daher werden wir bis 2019 die Menge der zertifizierten recycelten Produkte steigern, die wir einkaufen, und recycelte Fasern bei Lieferanten mit unabhängigen Zertifikaten beziehen. 

Dass wir von unseren Lieferanten verlangen, recyceltes Material zu zertifizieren, gibt uns die Sicherheit und hilft gleichzeitig, einen Markt für recyceltes Material aufzubauen. 2016 konnten wir dies für 62 Prozent des Papiers und der Pappe erreichen, 2015 waren es 56 Prozent.

Sojabohnen und Sojaöl

Wir werden bis 2014 alle Sojabohnen und bis 2020 alle Sojaöle aus nachhaltigen Quellen beschaffen.

100 Prozent unserer Sojabohnen wurden bis Ende 2014 aus nachhaltigen Quellen beschafft.

65 Prozent unserer Sojaöle wurden bis Ende 2016 aus nachhaltigen Quellen beschafft.


Unsere Aktivitäten

Wir haben unser Ziel, 100 Prozent unserer Sojabohnen aus nachhaltigen Quellen zu beschaffen, bis 2014 erreicht (durch den Einkauf RTRS-zertifizerter Bohnen für unsere Marke AdeS). 

2016 haben wir 65 Prozent des Sojaöls aus nachhaltigen Quellen bezogen. Dies schließt gekaufte Zertifikate des Round Table for Responsible Soy (RTRS), in 2016 eingelöste RTRS Zertifikate und selbst-geprüftes Sojaöl in den USA ein.

Unser Programm für den Anbau von nachhaltigem Soja in den USA haben wir von 18.000 Hektar Fläche im Jahr 2013 auf 273.000 Hektar im Jahr 2016 erweitert. Damit können wir 80 Prozent des Bedarfs an nachhaltigem Sojaöl für die Marke Hellmann's in den USA decken.  

Tee

  • Bis 2015 ist es unser Ziel, dass der Tee in allen Lipton-Teebeuteln von Plantagen stammt, die Rainforest AllianceTM zertifiziert sind.

100 Prozent des Tees in allen Lipton Teebeuteln stammt seit Ende 2015 von Plantagen, die Rainforest AllianceTM zertifiziert sind.


  • Bis 2020 werden 100 Prozent des Tees von Unilever, einschließlich des losen Tees, nachhaltig beschafft werden.

Insgesamt stammten 75 Prozent unseres eingekauften Tees aus nachhaltigen Quellen: 68 Prozent waren Rainforest AllianceTM zertifiziert, 7 Prozent von trustea.


Unsere Aktivitäten

Wir kaufen 10 Prozent des Schwarztees weltweit ein. 2007 waren wir das erste große Tee-Unternehmen, das sich dazu verpflichtet hat, Tee in großem Maßstab nachhaltig zu beschaffen. Seit Ende 2015 stammen 100 Prozent des Tees in allen Lipton-Teebeuteln aus nachhaltigem Anbau. 2016 kamen zudem 75 Prozent des gesamten Tees aus nachhaltigen Quellen. Wir sind daher auf gutem Wege, unser Ziel für 2020 zu erreichen.

Mit Hilfe der "Farmer Field Schools", die wir mit unseren Partnern Kenya Tea Development Agency (KTDA) und The Sustainable Trade Initiative (IDH) ins Leben gerufen haben, konnten wir 86.000 Kleinbauern, darunter 42.000 Frauen, Zugang zu Initiativen ermöglichen, um ihre landwirtschaftlichen Fähigkeiten zu verbessern. Die "Farmer Field Schools" helfen dabei, Best Practices zu teilen, Erträge und Qualität zu steigern und Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern. Da sich die "Farmer Field Schools" gut etabliert haben, konnten wir 2016 die Verantwortung komplett an KTDA übergeben.

Obst und Gemüse

  • Bis 2015 werden wir 100 Prozent unseres Obsts aus nachhaltigen Quellen beschaffen.
67

67 Prozent des Obsts wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft, 85 Prozent waren es Ende 2016.


  • Wir werden bis 2012 50 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter aus nachhaltigen Quellen beschaffen und 100 Prozent bis 2015. Dies entspricht rund 80 Prozent unseres globalen Volumens an Gemüse und Kräutern.
92

92 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter wurden Ende 2015 aus nachhaltigen Quellen beschafft – 2012 waren es 59 Prozent. 2016 konnten wir 95 Prozent erreichen.


Unsere Aktivitäten

2012 haben wir das erste nachhaltige Obst eingekauft. Die Fortschritte sind jedoch langsamer, als wir es uns gewünscht hätten, und es gab einige Rückschläge. Unser Zwischenziel – 50 Prozent bis 2012 – konnten wir mit 59 Prozent übertreffen. Allerdings ist der Bereich Obst und Gemüse sehr komplex mit einer sehr großen und diversen Lieferantenbasis.

Diese Komplexitäten in der Lieferkette stellen eine Herausforderung dar, um unser 100 Prozent Ziel für das gesamte Portfolio 2015 zu erreichen. 2016 konnten wir dennoch 85 Prozent des Obsts und 95 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter nachhaltigen Quellen beschaffen.

Nichtsdestotrotz arbeiten wir weiterhin daran, unser Ziel von 100 Prozent zu erreichen. Zusammen mit anderen Unternehmen in unserer Industrie wollen wir alle Lieferanten in diesem Bereich einbeziehen.

Kakao

Wir werden bis 2015 den Kakao für unser Magnum-Eis nachhaltig beschaffen. Der gesamte Kakao für unser restliches Portfolio wird bis 2020 nachhaltig beschafft werden.

98 Prozent des Kakaos für unser Magnum-Eis wurde Ende 2015 durch Rainforest AllianceTM Zertifizierung nachhaltig beschafft, 2016 waren es ebenfalls 98 Prozent.

Insgesamt haben wir 64 Prozent des Kakaos nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Magnum ist unsere größte Eiscreme-Marke und wird in 52 Ländern verkauft. Mit Ausnahme von zwei Ländern stammt der gesamte Kakao für unsere Magnum-Schokolade aus Rainforest AllianceTM zertifiziertem Anbau. In Venezuela und Israel ist es weiterhin eine Herausforderung, Rainforest AllianceTM zertifizierten Kakao  zu beschaffen, denn dort sind zertifizierte Bohnen nur schwer auf dem Markt erhältlich. Wir arbeiten intensiv an alternativen Lösungen für diese beiden Märkte.

In Bezug auf unser Ziel für 2020, den gesamten Kakao nachhaltig zu beschaffen, sind wir auf einem guten Weg und konnten 2016 den Anteil auf 64 Prozent steigern - von 60 Prozent im Jahr 2015.

Zucker

Wir werden all unseren Zucker bis 2020 nachhaltig beschaffen.

62% des Zuckers wurden Ende 2016 nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Zuckerrüben prüfen wir gemäß unserem Sustainable Agriculture Code, für Zuckerrohr nutzen wird die Bonsucro-Zertifizierung. 2016 haben wir selbst-geprüften und physisch zertifizierten Zucker gekauft (Zuckerrüben und Zuckerrohr, 35 Prozent) und Teile durch Bonsucro Zertifikate abgedeckt (27 Prozent). Bonsucro ist eine non-profit Multi-Stakeholder-Organisation für den nachhaltigen Anbau von Zuckerrohr.

In Europa ist unser Lieferant Nordzucker einer der ersten, der das Farm Sustainability Assessment (FSA) bestanden hat - ein von der Sustainable Agriculture Initiative Platform (SAI) entwickelter gemeinsamer Kodex der Industrie. Auch wenn der Zucker von Nordzucker bereits die Standards SAC erfüllte, begrüßen wir die zusätzliche Prüfung durch SAI als zusätzlichen Schritt, um Nachhaltigkeit alltäglich zu machen.

Beim Zuckerrohr führen wir unsere Doppelstrategie fort. Einerseits werden größere Kapazitäten für den Anbau geschaffen, anderseits kaufen wir weiterhin Zertifikate. Mit Hilfe von Bonsucro arbeiten wir daran, diese Doppelstrategie auch in Amerika und Asien umzusetzen.

Sonnenblumenöl

Wir werden unser gesamtes Sonnenblumenöl bis 2020 nachhaltig beschaffen.

53 Prozent des Sonnenblumenöls wurden Ende 2016 nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Wir haben gute Fortschritte bei der nachhaltigen Beschaffung von Sonnenblumenöl gemacht. Indem wir unsere Verfahrensweisen bei unseren Partnern Cargill und ADM eingeführt haben, konnte die Menge von 45 Prozent im Jahr 2015 auf 53 Prozent im Jahr 2016 gesteigert werden.

2016 konnten wir auch die ersten Mengen Öl von Sonnenblumen aus der Türkei und Argentinien beziehen, angebaut von Lieferanten, die zu unserem Sustainable Agriculture Code gewechselt sind.

Rapsöl

Wir werden unser gesamtes Rapsöl bis 2020 nachhaltig beschaffen.

80 Prozent des Rapsöls wurden Ende 2016 nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Beim Rapsöl machen wir stetig Fortschritte. 2016 wurde der Großteil des europäischen Rapsöls nachhaltig beschafft, inkl. des Öls für Rama in Deutschland sowie für Flora und Hellmann’s Mayonnaise in Großbritannien. Der überwiegende Anteil des dafür benötigten Öls kam aus lokalem Anbau in der Nähe der Produktionsstätten.

Wir arbeiten weiterhin mit unseren Lieferanten und anderen Partnern zusammen, beispielsweise im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit Bunge in Kanada, bei dem 2016 mehr als 170 Landwirte unserem Sustainable Agriculture Code Programm beigetreten sind. Insgesamt sind es 278. In enger Zusammenarbeit mit unseren landwirtschaftlichen Beratern, Control Union, konnten die Landwirte ihre Anbaupraktiken viel schneller als geplant gemäß unserer Richtlinien anpassen.

Milchprodukte

Wir werden unsere gesamten Milchprodukte bis 2020 nachhaltig beschaffen.

70 Prozent der Milchprodukte wurden Ende 2016 nachhaltig beschafft.


Unsere Aktivitäten

Wir haben gute Fortschritte gemacht und den Anteil von 59 Prozent im Jahr 2015 auf 70 Prozent im Jahr 2016 steigern können. Von vielen unserer Lieferanten in den USA, Equador, Europa und Neuseeland können wir nun nachhaltige Milchprodukte beziehen.

In der Türkei testen wir Wege, die Treibhausgas-Emissionen im Zusammenhang mit Milich zu reduzieren und auch gleichzeitig das Tierwohl zu erhöhen. In Indien arbeiten wir mit World Animal Protection, Nestlé und unseren Lieferanten weiter zusammen an einem Pilot-Projekt, in dem die Kleinbauern zu den Themen Tierwohl und Fütterungspraktiken geschult werden.

Auf Basis unseres Erfolges in Australien und Irland, wo im Milchsektor seit 2013 bzw. 2015 Programme laufen, die mit unserem Sustainable Agriculture Code (SAC) vergleichbar sind, setzen wir uns weiterhin für die nachhaltige Beschaffung in diesem Industriebereich ein.

Fairtrade Ben & Jerry's

Alle Sorten der Ben & Jerry’s Eiscreme werden bis 2013 Fairtrade-zertifiziert sein.

77

77 Prozent der Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten waren Ende 2013 Fairtrade-zertifiziert. 2014 konnten wir 100 Prozent erreichen.


Unsere Aktivitäten

Ben & Jerry’s war die erste Eiscreme, die 2005 Fairtrade-zertifizierte Zutaten verwendet hat. Ende 2011 waren alle Ben & Jerry’s Produkte, die in Europa produziert und verkauft wurden, Fairtrade-zertifiziert.

2012 mussten wir erkennen, dass wir aufgrund von Qualitätsmängeln und zu geringer Verfügbarkeit nicht alle Zutaten für den weltweiten Verkauf Faitrade-zertifiziert beschaffen können. Daher haben wir unser ursprüngliches Ziel von „alle Inhaltsstoffe“ werden zertifiziert sein auf „alle Sorten“ geändert.

Wir haben festgestellt, dass wir alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten Fairtrade-zertifizieren können, wenn wir für die 5 Hauptbestandteile in allen unseren Basissorten sowie in unseren Chunks und Swirls Fairtrade-zertifizierte Rohstoffe beschaffen und dabei die Ausnahmeregelungen für die Zertifizierung strikt einhalten. So konnten wir 77 Prozent im Jahr 2013 erreichen.

Gleichzeitig haben wir auch entschieden, nur gentechnik-freie Zutaten mit Hilfe von entsprechenden Samenquellen zu verwenden. Aufgrund der dadurch bedingten zusätzlichen Komplexität, haben wir das Ziel der Fairtrade-Zertifizierung für alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten auf 2014 verschoben.

Eier aus Nicht-Käfighaltung

Unser Ziel ist es, für alle unsere Produkte 100 Prozent der Eier aus Nicht-Käfighaltung zu verwenden, inkl. Ben & Jerry’s Eiscreme sowie Hellmann’s, Amora und Calvé Mayonnaise.

53 Prozent der Eier stammten Ende 2016 aus Nicht-Käfighaltung.


Unsere Aktivitäten

Wir verwenden Eier in unseren Mayonnaisen, Dressings, Saucen und Eiscreme. Die Produktionsbedingungen für Eier sind jedoch weltweit sehr unterschiedlich. Aus sozialen und ethischen Gründen nehmen wir das Thema Tierwohl sehr ernst.

In Westeuropa sind die Produkte von Hellmann’s, Amora und Calvé seit 2009 zu 100 Prozent frei von Eiern aus Käfighaltung und als wir unsere Lieferkette in Osteuropa umgestellt hatten, konnten 2014 für alle europäischen Produkte Eier aus Nicht-Käfighaltung verwendet werden.

Ben & Jerry’s Eiscreme verwendet in Europa bereits seit 2004 nur Eier aus Nicht-Käfighaltung. Bis Ende 2011 konnte dies auf 99 Prozent der Ben & Jerry’s Produkte weltweit ausgeweitet werden.

Wir machen auch weiterhin gute Fortschritte in Nordamerika, Ende 2016 stammten über 60 Prozent der Eier aus Nicht-Käfighaltung.

Steigerung der nachhaltige Beschaffung von Büromaterialien

Bis 2013 werden wir alle papierbasierten Büromaterialien in unseren Top 21 Ländern entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen beschaffen.

100 Prozent aller papierbasierten Büromaterialien wurden Ende 2013 entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen beschafft.


Unsere Aktivitäten

Unsere Verpflichtung umfasst Büromaterialien wie beispielsweise Druckerpapier, Notizbücher und Briefumschläge. Indem wir Papier aus nachhaltigen oder recycelten Quellen nutzen, tragen wir dazu bei, Abholzung zu bekämpfen.

Wir haben unser Ziel 2013 erreicht. 100 Prozent der papierbasierten Büromaterialien in unseren Top 21 Ländern stammten entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen. Alle unsere Lieferanten halten sich an diese Vorgabe. Dies wird von uns vierteljährlich geprüft.

Wir haben unser Ziel daraufhin auf alle Länder in Europa und Lateinamerika ausgeweitet und konnten dies Ende 2015 ebenfalls erreichen.

Auch wenn wir dieses Ziel erreicht haben, treiben wir die Nutzung von Papier aus nachhaltigen Quellen in unserem Unternehmen weiter voran.

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