Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Reduzierung der Umweltbelastungen

Treibhausgase

Treibhausgase

Um den Klimawandel zu bekämpfen, haben wir uns ein neues ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2030 wollen wir eine positive CO2-Bilanz in unseren Produktionsprozessen erreichen.

Im November 2015 haben wir bekannt gegeben, dass wir bis 2030 eine positive CO2-Bilanz in allen unseren Produktionsprozessen erreichen wollen. Wir werden 100 Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen und mehr Energie generieren als wir verbrauchen. 

Darüber hinaus arbeiten wir an der Reduzierung der Treibhausgasbelastung, die durch Beschaffung und Herstellung verursacht wird und verstärken unsere Bemühungen, Abholzung in unseren Lieferketten zu bekämpfen.

Ziele & Fortschritte

Wir haben uns das ambitionierte Ziel gesetzt, die Treibhausgasbelastung in unserer Wertschöpfungskette zu halbieren.


Treibhausgase
Unser Ziel

Bis 2030 werden wir die Umweltbelastungen pro Verbraucheranwendung halbieren.1

Our performance

Unsere Treibhausgasbelastung ist pro Verbraucheranwendung seit 2010 um ca. 8 Prozent gestiegen.

Unsere Aktivitäten

2016 konnten wir in unseren Produktionsstätten bei jeder Tonne produzierter Ware unsere CO2-Emissionen im Vergleich zu 2008 um 43 Prozent reduzieren und haben unser Ziel damit vier Jahre früher erreicht. 

Die Treibhausgasbelastung unserer Produkte ist dennoch seit 2010 um ca. 8 Prozent gestiegen.2 Das bereinigte Umsatzwachstum im selben Zeitraum betrug 30 Prozent. Das zeigt, dass wir tatsächlich in der Lage sind, die Treibhausgasbelastung in der Wertschöpfungskette von unserem Geschäftswachstum zu entkoppeln.

Der Anstieg der Treibhausgasemissionen pro Verbraucheranwendung ist hauptsächlich auf die Akquisitionen von Haarpflege-Produkten und Duschgels im Bereich Körperpflege zurückzuführen. Über 60 Prozent der Emissionen in unserer Wertschöpfungskette werden bei der Verwendung durch den Verbraucher verursacht, der größte Teil durch heißes Wasser beim Duschen, und ist schwer zu beeinflussen. 

Seit der Einführung unseres Plans 2010 haben wir gelernt, welche Dinge wir selbst beeinflussen können, welche nicht und wofür wir die Mitarbeit anderer Beteiligter brauchen. Insbesondere ist es notwendig, dass die Verbraucher ihre Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen.

Darüber hinaus haben wir uns ein neues großes Ziel gesetzt: Bis 2030 wollen wir eine positive CO2-Bilanz in allen unseren Produktionsprozessen erreichen. 100 Prozent unserer Energie wird zukünftig aus erneuerbaren Quellen stammen und die darüber hinaus produzierte erneuerbare Energie werden wir lokalen Märkten und Gemeinschaften zur Verfügung stellen.

1 Grundlage für unsere Umweltziele ist das Jahr 2010, Messung der Fortschritte im Dezember 2015 und auf Basis „pro Verbraucheranwendung“. Mit „pro Verbraucheranwendung” meinen wir eine einzelne Anwendung oder Portion eines Produktes.

2Die Ausgangbasis von 2010 wurde um 0,02g CO2 pro Verbraucheranwendung korrigiert. Für das Ergebnis aus 2015 bedeutet dies, dass die Treibhausgasbelastung pro Verbraucheranwendung um 7 Prozent statt um 6 Prozent seit 2010 gestiegen war.


  • Erfüllt 4

  • Auf Plan 8

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Legende
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    des Ziels erfüllt -

Unsere Ziele

Weitere Informationen zur unabhängigen Prüfung des Unilever Sustainable Living Plans finden sich auf der globalen Webseite: Independent Assurance (in Engl.).

Positive CO2-Bilanz in der Herstellung

  • Bis 2020 werden die CO2-Emissionen unserer Fabriken auf dem Niveau von 2008 oder darunter liegen, trotz erheblich höherer Volumina.

Dies entspricht einer Reduzierung von ca. 40 Prozent pro produzierter Tonne.

Verglichen mit 1995 wurden die CO2-Emissionen um 63 Prozent pro produzierte Tonne reduziert, das entspricht in absoluten Zahlen einer Reduzierung um 43 Prozent.

1.080.314 weniger Tonnen CO2-Emissionen aus Energie sind 2016 im Vergleich zu 2008 angefallen (eine Reduzierung um 43 Prozent pro produzierter Tonne).

Verglichen mit 1995 entspricht dies in absoluten Zahlen einer Reduzierung von 66 Prozent.


Wir werden bis 2030 eine positive CO2-Bilanz in der Herstellung haben:


  • Bis 2030 werden wir 100 Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen.

2016 betrug der Anteil von erneuerbaren Energien an der gesamten genutzten Energie 31,6 Prozent. 2008 waren es 15,8 Prozent.


  • Wir werden unseren gesamten Strom bis 2020 aus erneuerbaren Quellen beziehen.

2016 stammten 63 Prozent des in unseren Produktionsprozessen genutzten Stroms aus erneuerbaren Quellen.


  • Wir werden Kohle bis 2020 aus unserem Energiemix ausschließen.

1,1 Millionen GJ (Gigajoule) der Energie in unserer Produktion wurden 2016 aus Kohle generiert, dies entspricht 4 Prozent unserer gesamten genutzten Energie. 13 unserer Produktionsstätten nutzten Energie, die aus Kohle generiert wird.


  • Um unser Ziel zu erreichen, bis 2030 eine positive CO2-Bilanz in allen unseren Produktionsprozessen zu haben, planen wir mehr Energie zu generieren, als wir verbrauchen, und diese Energie lokalen Märkten und Gemeinschaften zur Verfügung zu stellen.

2016 haben wir begonnen, die Methodik dafür zu entwickeln und werden in unserem Fortschrittsbericht 2017 über die Ergebnisse berichten.


  • Alle neugebauten Produktionsstätten werden das Ziel haben, die Umweltbelastungen im Vergleich zu 2008 um mehr als die Hälfte zu reduzieren.

2016 haben neue Fabriken in der Türkei, auf den Philippinen und in der Ukraine die Produktion aufgenommen. Sobald diese in vollem Umfang operativ sind, soll höchstens die Hälfte der CO2-Emissionen aus Energie im Vergleich zu 2008 anfallen.


Unsere Aktivitäten

2016 haben wir die CO2-Emissionen aus Energie in unseren Produktionsstätten im Vergleich zu 2015 um 5,6 Prozent pro produzierter Tonne gesenkt. Im Vergleich zu 2008 sind das 43 Prozent. Damit haben wir unser Ziel bereits vier Jahre früher erreicht. 1.080.314 weniger Tonnen CO2-Emissionen aus Energie sind 2016 im Vergleich zu 2008 angefallen. Den Energieverbrauch haben wir ebenfalls reduziert: 2015 um 1,3 Prozent pro produzierter Tonne und um 24 Prozent im Vergleich zu 2008. 

2015 haben wir ein neues Ziel, eine positive CO2-Bilanz in der Herstellung bis 2030, bekanntgegeben. Es ersetzt unser bisheriges Ziel, 40 Prozent unserer Energie für unsere Geschäftsprozesse bis 2020 aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Ende 2016 stammte der Strom für 97 Produktionsstätten in 28 Ländern auf 5 Kontinenten aus zertifizierten erneuerbaren Quellen, 28 Prozent unseres globalen Energiebedarfs haben wir aus erneuerbaren Quellen bezogen.

Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen verursacht durch Wäschewaschen

Reformulierung unserer Produkte, um die Treibhausgasemissionen bis 2012 um 15 Prozent zu reduzieren.

Über 95 Prozent des verkauften Volumens unserer Waschpulver in unseren Top 14 Ländern wurden reformuliert. So konnten wir die Treibhausgas-Emissionen bis Ende 2012 um 15 Prozent reduzieren.1

Wie arbeiten weiter an neuen Rezepturen, in dem wir die Nutzung der Rohstoffe für unsere Pulver und Kapseln sowie den Herstellungsprozess optimieren.


Unsere Aktivitäten

Flüssige Waschmittel haben einen geringeren Treibhausgas-Fußabdruck als Pulver. Wir treiben daher die Entwicklung der Märkte mit Hilfe unserer flüssigen Varianten voran und wachsen mit ihnen schneller in den Märkten, in denen Pulver, Waschstücke und Flüssigwaschmittel angeboten werden.

Viele unsere Flüssigwaschmittel werden bereits als Konzentrat angeboten und liefern eine hervorragende Waschleistung auch bei niedrigen Temperaturen. Wir steigern zudem die Anzahl der Produkte, die in Kapseln angeboten werden, und können so einer Über- oder Unterdosierung des Verbrauchers vorbeugen.

Weiterhin setzen wir uns dafür ein, Waschpulver mit geringeren Auswirkungen auf die Umwelt zu entwickeln. Dies tun wir zum Beispiel, indem wir Phosphate und Zeolith entfernen bzw. reduzieren, die hauptsächlich für die Treibhausgasbelastung verantwortlich sind. Wir haben bereits weltweit die Phosphate in unseren Waschpulvern um 90 Prozent reduziert und damit die Treibhausgasemissionen pro Verbraucheranwendung um bis zu 50 Prozent gesenkt.

Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen verursacht durch Transport

Bis 2020 werden die CO2-Emissionen aus unserem globalen Logistiknetzwerk auf dem Niveau von 2010 oder darunter liegen, trotz erheblich höherer Volumina. Dies wird eine Verbesserung der CO2-Effizienz um 40 Prozent bedeuten.

Wir werden dies dadurch erreichen, dass wir die zurückgelegten LKW-Kilometer reduzieren, Fahrzeuge mit geringeren Emissionen verwenden, alternative Transportmöglichkeiten wie Schiene oder Schiffe nutzen und die Energieeffizienz unserer Warenlager verbessern.

Seit 2010 konnten wir die CO2-Effizienz um 27 Prozent verbessern. 2016 haben wir im Vergleich zu 2015 eine Verbesserung der CO2-Effizienz um 6,7 Prozent erreicht, in absoluten Zahlen ein Rückgang um 7,4 Prozent.1


Unsere Aktivitäten

Wir konnten die CO2-Effizienz seit 2010 um 27 Prozent verbessern und haben 2016 kontinuierlich Fortschritte gemacht. Aber unser Ziel für 2020 zu erreichen, bleibt ambitioniert. 

Wir werden weiter auf der guten Grundlage aufbauen, die wir geschaffen haben. Mit Hilfe von Innovationen und „bottom-up“ Projekten zur CO2-Reduktion werden wir Erfahrungen teilen, um sicherzustellen, dass die Effizienz unseres Logistiknetzwerks ausgebaut wird.

Wir nutzen zunehmend alternative Möglichkeiten, wie Schiene oder Schiffe, um unsere Waren zu transportieren. Für Transporte, die auf der Straße stattfinden müssen, testen wir weltweit alternative Kraftstoffe wie Flüssigerdgas (LNG), neue Thermo-Technologien für Kühltrucks und eFreight Software für die logistische Planung, um sicherzustellen, dass weniger leere LKWs fahren.

1 Die kumulierte Verbesserung seit 2010 wurde in unseren Top 14 Ländern gemessen, die jährliche Verbesserung in mehr als 50 Ländern.

Reduzierung der THG-Emissionen verursacht durch Kühlung

Als größter Eiscremehersteller der Welt werden wir die Einführung von Gefrierschränken beschleunigen, die klimafreundliche (Kohlenwasserstoff-) Kühlmittel verwenden. 2010 hatten wir bereits 450.000 Gefrierschränke mit dem neuen Kühlmittel aufgestellt.



  • Bis 2015 werden wir weitere 850.000 Gefrierschränke mit dem neuen Kühlmittel aufstellen.

2013 hatten wir unser Ziel, 850.000 klimafreundliche Gefrierschränke aufzustellen, mit einer Gesamtzahl von 1,5 Millionen deutlich übertroffen.

2016 ist diese Zahl auf 2,3 Millionen Gefrierschränke mit Kohlenwasserstoff-Kühlmittel angestiegen.


Unsere Aktivitäten

Das (Kohlenwasserstoff-)Kühlmittel in unseren Gefrierschränken hat einen deutlich geringeren Einfluss auf die globale Erwärmung als das vorherige Kühlmittel. Zudem arbeiten die Gefrierschränke mit einer um zehn Prozent besseren Energie-Effizienz. Bis Ende 2016 haben wir 2,3 Millionen klimafreundlichere Gefrierschränke erworben.

Wir werden fortfahren, klimafreundliche Geräte anzuschaffen und die Energie-Effizienz zu verbessern. 2016 konnten unsere neuesten und energieeffizientesten Gefrierschränke den Energiebedarf um über 60 Prozent senken (im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis von 2008). Wir arbeiten zudem an weiteren Verbesserungen und untersuchen beispielsweise die Möglichkeiten, erneuerbare Energien wie Solarzellen für unsere Truhen zu nutzen. 

Darüber hinaus arbeiten wir mit der Industrie daran, die Benutzung von klimafreundlicheren Gefrierschränken zu fördern. Mit der Initiative „Refrigerants, Naturally!“ haben wir uns in Europa für ein Verbot der weit verbreiteten Gefrierschränke mit Fluorkohlenwasserstoff-Kühlmittel eingesetzt, das 2022 in Kraft treten wird.

Reduzierung des Energieverbrauchs in unseren Büros

Bis 2020 werden wir die von uns eingekaufte Energie (kWh) pro Büronutzer in unseren Top 21 Ländern im Vergleich zu 2010 halbieren.

32 Prozent weniger eingekaufte Energie (kWh) pro Büronutzer seit 2010.


Unsere Aktivitäten

Wir haben uns mit der Reduzierung des Energieverbrauchs an den betreffenden Standorten bis 2020 ein herausforderndes Ziel gesetzt. Um es zu erreichen, müssen wir gleichzeitig die Effizienz sowie die Belegungsdichte der Standorte verbessern und uns auf die Standorte mit dem höchsten Energieverbrauch konzentrieren. Seit 2010 haben wir 32 Prozent weniger Energie pro Büronutzer eingekauft (2015 waren es 27 Prozent).

Dazu beigetragen haben beispielsweise Umzüge an mehreren Standorten in energieeffizientere Gebäude, die Zusammenlegung verschiedener Büros an einem Standort, ein Tool zur Optimierung der Energienutzung der PCs, verstärkter Fokus auf die Optimierung unserer Gebäudemanagement-Systeme und der Wechsel zu LED-Beleuchtung an einer Reihe von Bürostandorten.  

Weniger Reisen der Mitarbeiter

Wir investieren in fortschrittliche Systeme für Videokonferenzen, um die Kommunikation zu erleichtern und gleichzeitig Reisen für unsere Mitarbeiter zu reduzieren. Bis 2011 wird dieses Netzwerk mehr als 30 Länder umfassen.

54 Länder waren Ende 2011 abgedeckt.


Unsere Aktivitäten

Wir haben weiterhin in fortschrittliche Technologien für Videokonferenzen investiert und konnten diese bis Ende 2016 in 90 Ländern einführen.

Unser neues System für Videokonferenzen, Video Presence, wird jeden Monat weltweit für mehr als 950 Besprechungen genutzt. Die Anzahl der Geschäftsreisen und gleichzeitig unsere CO2-Emissionen werden damit erheblich reduziert, ebenso können Kosten und Zeit der Mitarbeiter eingespart werden.

Um den Einfluss unserer Geschäftsreisen auf die Treibhausgas-Belastung weiter zu verringern, werden die Mitarbeiter bei der Reisebuchung in unserem System über die Vorteile von Video Presence informiert und ermutigt, nur noch in wirklich notwendigen Fällen zu reisen.

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